Verurteilter Schleuser schleust weiter

Bundespolizei bringt Serben hinter Gitter - Wiederholungstäter muss vier Monate sitzen

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Kiefersfelden / Rosenheim – Die Rosenheimer Bundespolizei hat heute einen Serben hinter Gitter gebracht. Er war bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn festgenommen worden. Der verurteilte Schleuser wollte mit seinem Auto mehrere Personen unerlaubt nach Deutschland bringen.

 

In der Grenzkontrollstelle nahe Kiefersfelden stoppten Bundespolizisten einen in Serbien zugelassenen Pkw. Bei der Überprüfung der Personalien des serbischen Fahrers stellte sich zunächst heraus, dass der 46-Jährige mit Haftbefehl gesucht wird. Er war 2016 wegen Einschleusens von Ausländern vom Amtsgericht Passau zu einer Geldstrafe in Höhe von 5.400 Euro verurteilt worden. Bei der weiteren Kontrolle der Insassen zeigte sich, dass seine Mitfahrer aus Albanien und dem Kosovo die Voraussetzungen für die Einreise nach Deutschland nicht erfüllen. Wegen des Verdachts einer Schleusung beziehungsweise der unerlaubten Einreise wurden alle Personen zur Rosenheimer Bundespolizeiinspektion gebracht. Dort machten sie widersprüchliche Angaben zu ihren verwandtschaftlichen Verhältnissen und ihren Reiseabsichten.

 

Der bereits verurteilte Schleuser wurde erneut wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt. Zudem konnte er seine Geldstrafe nicht bezahlen, deshalb hatte er ersatzweise eine etwa viermonatige Haftstrafe anzutreten. Seinen zwei Begleitern wurde die Einreise verweigert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mussten sie das Land wieder verlassen.

 

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