A93: An der Grenze geschnappt

Rosenheimer Bundespolizei bringt gesuchte Personen hinter Gitter

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A93 – Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Ostersonntag einen rumänischen Staatsangehörigen hinter Gitter gebracht. Der Mann saß am Steuer eines Pkw mit französischen Kennzeichen. Bei seiner Kontrolle auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden schlug der Polizeicomputer Alarm. Die Staatsanwaltschaft in Ulm suchte mit einem Haftbefehl nach dem 34-Jährigen.

Dieser hatte wegen eines früheren Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz noch 1.800 Euro Justizschulden. Da er den geforderten Betrag nicht zahlen konnte, musste er ersatzweise in der Bernauer Haftanstalt eine 60-tägige Freiheitsstrafe antreten.

Einer Rumänin steht sogar ein knappes Jahr hinter Gittern bevor. Sie wurde von den Rosenheimer Bundespolizisten in München in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Frau war Beifahrerin in einem Pkw mit britischer Zulassung. Ihre Personalien wurden im Rahmen der Grenzkontrollen auf der A93 überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass die 30-Jährige von der Staatsanwaltschaft in Heidelberg gesucht wurde. Laut Haftbefehl hatte sie wegen Banden- und Wohnungseinbruchsdiebstahls noch eine Freiheitsstrafe von 360 Tagen zu verbüßen.

Wegen Trunkenheit im Verkehr hätte ein Bosnier laut Strafbefehl rund 2.300 Euro zahlen müssen. Der Mann war von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ausgeschrieben worden. Gefunden hat ihn die Bundespolizei in einem in Slowenien zugelassenen Pkw – ebenfalls bei einer Kontrolle auf der A93 an der Rastanlage Inntal-Ost. Mangels finanzieller Möglichkeiten blieb dem 56-Jährigen keine andere Wahl, als ersatzweise für die Dauer von fast 60 Tagen ins Gefängnis zu gehen. Er wurde von der Bundespolizei ins Bernauer Gefängnis gebracht.

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