Rosenheim: Mit Zeitvertreib Strafanzeigen eingehandelt

Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung zum Ferienende

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Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Samstag zwei Teenager und eine Erwachsene an einer ehemaligen Lokhalle am Bahnhof in Rosenheim festgenommen. Offenbar wollten die drei zum Ende der Osterferien zum Zeitvertreib mal was „Neues“ ausprobieren. Nun wird Ihnen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung vorgeworfen.

In den frühen Abendstunden bemerkte eine Streife der Bundespolizei auf einem alten Rosenheimer Bahngebäude mehrere Personen und forderte sie auf, herunterzukommen. Bei der Durchsuchung der Sachen der 30-Jährigen, ihrer 14 Jahre alten Schwester und einer 16-jährigen Freundin kamen mehrere Farbsprühdosen zum Vorschein. Auf dem Dach fanden die Bundespolizisten frische Schmierereien. Da alle drei Personen zudem Farbanhaftungen an den Händen hatten, blieb ihnen wohl keine andere Wahl, als zuzugeben, in die Halle eingedrungen und aufs Dach geklettert zu sein, um sich „künstlerisch“ zu betätigen.

Die deutschen Staatsangehörigen mussten den Beamten in die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei folgen. Dort wurden sie wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung angezeigt. Laut eigenen Angaben hätten sie das Sprayen einfach mal ausprobieren wollen. Dass allein schon das Betreten dieser Bahnanlage sehr gefährlich ist, war ihnen wohl nicht bewusst. Ob die drei auch für andere Farbsprühaktionen in Frage kommen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

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