Bad Aibling: „Bürger können sich auf Polizei verlassen”

Sicherheitsgespräch der Polizei mit den Bürgermeistern - Aufklärungsquote von 66,2 Prozent

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Bad Aibling – Am Mittwoch fand bei der Polizeiinspektion Bad Aibling das alljährliche Sicherheitsgespräch zur Kriminalitätslage und Verkehrsunfallentwicklung statt. Der Dienststellenleiter PR Mario Huber und sein Vertreter, Erster Polizeihauptkommissar Bernd Heller hatten hierzu die sechs Bürgermeister aus Bad Aibling, Bruckmühl, Großkarolinenfeld, Feldkirchen-Westerham, Kolbermoor und Tuntenhausen eingeladen. Somit ist die Polizeiinspektion Bad Aibling für rund 80.000 Einwohner auf einer Fläche von 260qkm zuständig.

Foto: EPHK Heller; Georg Weigl, Gemeinde Tuntenhausen; PR Mario Huber (oben, v.l.), Hans Schaberl, Gemeinde Feldkirchen-Westerham; Bernd Fessler, Gemeinde Großkarolinenfeld (Mitte, v.l.), Felix Schwaller, Stadt Bad Aibling; Peter Kloo, Stadt Kolbermoor; Bernd Richter, Markt Bruckmühl (unten, v.l.)

Trotz eines leichten Anstiegs der registrierten Straftaten von 2.883 im Jahr 2017 auf 2.942 Delikten im Jahr 2018 konnte PR Huber auf eine gute Sicherheitslage in der Region verweisen. Dies verdeutlicht auch die um über 5 Prozent gestiegene Aufklärungsquote. Eine Aufklärungsquote von 66,2 Prozent bedeutet nicht nur den höchsten Stand bei der PI Bad Aibling sondern auch, dass nahezu jede zweite Straftat aufgeklärt werden konnte. „Auch wenn die Schere zwischen der objektiven, guten Sicherheitslage und dem Sicherheitsgefühl der Menschen teilweise auseinandergeht, können sich die Bürger auf ihre Polizei verlassen“ so PR Huber.

Als überaus erfreulich wurde festgestellt, dass deutlich weniger Wohnungseinbrüche verübt wurden. Waren es 2017 noch 45 versuchte oder vollendete Einbrüche, so registrierten die Beamten 2018 noch 17 Anzeigen aus diesem Deliktsbereich. PR Huber erklärte, dass dies unter anderem gezielten Kontrollen mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei sowie weiterer benachbarter Dienststellen zurückzuführen ist. Daneben trugen umfangreiche Präventionsmaßnahmen, wie beispielsweise die Sensibilisierung der Bewohner zu diesem wichtigen Erfolg bei.

Die Zahl der aufgenommenen Verkehrsunfälle nahm im vergangenen Jahr leicht ab. Waren es 2017 noch 1.945 Verkehrsunfälle, so wurden die Beamten 2018 noch zu 1.864 gerufen. Leider wurden dabei mit 433 Personen sechs Verkehrsteilnehmer mehr verletzt als im Vorjahr. Die Anzahl der schwerverletzten Personen verringerte sich jedoch von 51 auf 38. Wie 2017 verloren im auch 2018 drei Menschen ihr Leben im Straßenverkehr.

Trotz einer hohen Einsatzbelastung im abgelaufenen Jahr, konnte die Polizeiinspektion Bad Aibling ein positives Resümee ziehen. Dieser hohe Sicherheitsstandard ist insbesondere auch auf die sehr gute und enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gemeinden, dem Ladratsamt und der Polizei zurückzuführen. Das hierbei gezeigte hohe Engagement aller beteiligter Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, wie beispielsweise den Feuerwehren und Hilfs- und Rettungsdiensten, sind Garant für eine höchstmögliche Sicherheit.

Auch 2019 bilden die Präventionsarbeit, eine zielgerichtete konsequente Verfolgung von Straftaten sowie die Bekämpfung der Hauptunfallursachen die wichtigsten Ziele. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass eine Stabilisierung und Erhöhung des Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung von besonderer Bedeutung ist. Brennpunkte und negative Entwicklungen müssen möglichst frühzeitig erkannt und angegangen werden. Eine Intensivierung der Präventionsarbeit durch Vorträge an Schulen, aber auch durch gezielte Kontrollen jugendspezifischer Veranstaltungen ist hierbei von besonderer Bedeutung.

Zum Abschluss des Sicherheitsgesprächs sicherten sich alle Teilnehmer eine weiterhin vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit als Voraussetzung für einen hohen Sicherheitsstandard zu.

 

Angefügt ein Foto der Ersten Bürgermeister und der Dienststellenleitung der PI Bad Aibling:

 

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