Rosenheim: „Die Kinder der Utopie”

Beispielhafter Aktionsabend am 15. Mai im CityDome - Doku und Diskussion zum Thema Inklusion

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Rosenheim – Es ist ein exklusives Kino-Ereignis:  Am 15. Mai wird „Die Kinder der Utopie” – der aktuelle Dokumentarfilm zum Thema Inklusion – in Form eines bundesweiten Aktionsabends in mehr als 100 Kinos überall in Deutschland zu sehen sein! Auch in Rosenheim. Die bewegende Dokumentation von Regisseur Hubertus Siegert läuft um 18 Uhr im CityDome. 

Organisiert wird die Veranstaltung in Rosenheim vom Arbeitskreis Inklusion „Menschen mit Behinderung mittendrin“ und den Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Stadt und des Landkreises Rosenheim.

Der Aktionsabend ist eine ganz besondere Sache, denn mehr als 1.000 freiwillige Unterstützer haben sich angemeldet, um in einem Kino in ihrer Stadt „Die Kinder der Utopie” zu präsentieren und eine Gesprächsrunde zum Thema „Inklusion und Schule“ zu organisieren.

Auch im CityDome findet im Anschluss an die Vorführung eine Gesprächsrunde zum Thema Inklusion in der Schule statt. Die Moderation übernimmt Rudolf Erhard, bekannt als Reporter des Bayerischen Rundfunks.

Der Film eröffnet eine Perspektive auf inklusive Bildung, die in der aktuellen Debatte untergeht: Was gibt uns die Schule mit für unser Leben? Und was könnte ein inklusives Bildungssystem für unsere Gesellschaft bedeuten? Diese und viele andere Fragen sollen am 15. Mai diskutiert werden.

„Die Kinder der Utopie” zeigt sechs junge Erwachsene – drei mit und drei ohne Behinderung – die sich zwölf Jahre nach ihrer Grundschulzeit wiedertreffen. Schon einmal hat der Regisseur Hubertus Siegert die Mädchen und Jungen porträtiert: sein Film „Klassenleben” (2005) erzählte von einer Berliner Grundschulklasse, in der Kinder mit und ohne Behinderungen und mit sehr unterschiedlichen Begabungen gemeinsam lernten. Das war vor 14 Jahren noch außergewöhnlicher als heute. Nun begegnen sie sich wieder und blicken auf ihr eigenes Leben und auf das der anderen. Sie sind entschlossen, ihre Zukunft anzupacken, und sind dabei voller Träume und Zweifel – und voller Respekt füreinander. Die gemeinsame Schulzeit hat die jungen Menschen geprägt, und wir erleben, wie die Generation Y heute die Inklusion lebt. Sie sind „Die Kinder der Utopie” .

Hubertus Siegerts Film lädt ein, sich mit dem Thema Inklusion in der Schule aus einer neuen Perspektive zu befassen – nämlich der, was uns die Schule für unser Leben in dieser Gesellschaft mitgibt. Im Mittelpunkt stehen die Protagonist*innen mit ihren Lebensgeschichten. „Die Kinder der Utopie” zeigt, wie vermeintlich Stärkere und Schwächere in unserer Gesellschaft miteinander kooperieren können – sofern man ihnen die Möglichkeit dazu gibt.

Weitere Informationen gibt es hier: www.diekinderderutopie.de

Ein Vorgeschmack:

 

Hauptförderer der Kampagne sind Aktion Mensch und das Unternehmen SAP. Weitere Unterstützer des Aktionsabends sind die Bertelsmann Stiftung, DATEV und die Randstad Stiftung.

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