Weihenlinden: Mit Musik und Worten beschenkt

Mariensingen des Kulturfördervereins Mangfalltal berührte die Zuhörer

image_pdfimage_print

Weihenlinden – Die herrliche barocke Wallfahrtskirche Weihenlinden ist der bestgeeignete Ort, an den der Kulturförderverein Mangfalltal auch heuer wieder zum 18. besinnlichen Mariensingen eingeladen hatte.  Die Kirche wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Sie verfügt über einen zweigeschossigen barocken Hochaltar und dahinterliegender Gnadenkapelle aus dem 18. Jahrhundert mit der berühmten spätgotischen Madonna. Das Innere der dreischiffigen Basilika ist mit zahlreichen  Stuckaturen und Fresken ausgeschmückt.

Resi Englhart, der zweiten Vorsitzenden des Vereins, war es gelungen, für dieses beeindruckende Konzert vier Volksmusik- und Singgruppen aus der Region zu gewinnen.

Diakon Klaus Schießl begrüßte die zahlreichen Zuhörer, darunter MdL a. D. und Erster Vorsitzender Sepp Ranner (2.v.l.) , den Bruckmühler Altbürgermeister Franz Xaver Heinritzi (r.) sowie als Vertreter der „Rosenheimer Aktion für das Leben“ Brigitte Plank (l.) und Christine Domek-Rußwurm (3.v.l.).

Einfühlsame Musikanten und Sänger waren diesmal die Sunnaukirchner Sängerinnen, die Weinberg Zithermusi, die Brucker Sänger und die Oberlauser Bläser. Letztere stimmten mit einem wohl intonierten Musikstück die Besucher auf dieses besondere Kirchenkonzert ein. Sich abwechselnd verstanden es Sänger und Musikanten, mit ihren Beiträgen die Zuhörer auf die Reise der sowohl sakralen als auch volkstümlichen Weisen mitzunehmen. Die mediativen Texte zu den Gesangs- und Musikstücken sprach Diakon Klaus Schießl. Spürbar in diesem Gotteshaus ist die von den Gläubigen tief empfundene Marienverehrung, der Diakon Schießl große Teile seiner berührenden Worte gewidmet hatte. Er sprach vom Heil, das den Menschen durch den Glauben geschenkt werde: der Liebe. Zu unserem Land mit großer Tradition im Glauben fest verankert gehöre auch die Verehrung der Mutter Gottes.

SONY DSC

Nach dem gemeinschaftlich gesungenen „Gegrüßet seist du, Königin“, bedankte sich der Diakon bei allen Mitwirkenden, besonders beim Kulturförderverein für die Gesamtorgani-sation und dessen Gründungsmitglied Josef Eder sen. für seine Unterstützung. Mit dem Schlusssegen entließ er Besucher und Interpreten, die als Beschenkte den Heimweg antraten. Text: Lutz Ellermeyer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren