Bad Aibling: Vier Schlagzeuge für ein Gloria

Großes Werk der Bad Aiblinger Chöre und der Vogtland-Philharmonie in der Kirche Sankt Georg

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Bad Aibling – Ein großes und großartiges Chor- und Orchesterkonzert unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Andreas Hellfritsch (Gesamtleitung) und der Musikpädagogin Susanne Tutert (Chorleiterin) fand in der Kirche St. Georg vor begeisterten Zuhörern statt. Interpreten waren der Chor der Christuskirche und der Oberstufenchor des Gymnasiums Bad Aibling sowie die Vogtland-Philharmonie Greiz-Reichenbach. Aufgeboten waren etwa 100 Mitglieder der genannten Chöre und 47 Orchester-Musiker.

Andreas Hellfritsch dankte der Kirchengemeinde für ihre Gastfreundschaft, dem Kultur-förderverein Mangfalltal für die gute Zusammenarbeit sowie der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling für die Unterstützung.

Schwerpunkte des gelungenen Kirchenkonzerts waren die „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel, gefolgt vom „Dritten Brandenburgischen Konzert“ von Johann Sebastian Bach. Ein besonderers Höhepunkt des Abends war das Solo der Sopranistin Gertrud Funk, begleitet von den Chören und eindrucksvoll untermalt vom Philharmonie-Orchester mit dem geistlich, modernen Werk „Gloria“ des zeitgenössischen Komponisten Karl Jenkins. Das sakrale Gloria aus der Messe stammend und der Psalm 150, teilweise auf hebräisch – mit dem Rest lateinisch gesungen, zogen die Zuhörer in ihren Bann. Durch das ausgeprägte Schlagwerk erreichte die gesamte Darbietung eine Klangfülle, die wohl auch in St. Georg mit häufigen Kirchenkonzerten als einmalig bezeichnet werden kann.

Sowohl Chorleiterin Susanne Tutert (l.) als auch Kirchenmusikdirektor Hellfritsch (r.) zeigten sich über das gelungene Konzert mehr als zufrieden, wobei letzterer den Musikabend als „großes Werk für Chöre und Orchester“ bezeichnete. Vier Schlagzeuge hätten für die besondere Untermalung der Chor- und Orchesterarbeit beigetragen.

Die zahlreichen Zuhörer waren vom hervorragenden Zusammenspiel von Chören und Orchester beeindruckt, so dass der berühmte Funke nicht erst beim „Gloria in excelsis Deo“ übersprang, sondern während des gesamten Konzerts mit seiner großen Harmonie spürbar wurde. Sie bedankten sich mit einem lang anhaltenden Beifall für den einmaligen Musikabend bei den Interpreten und besonders den Organisatoren des großen Ereignisses. Text und Fotos: Lutz Ellermeyer

 

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