An Windpocken erkrankt?

Bei Grenzkontrolle gefasst - Ein 16-Jähriger aus dem Irak kam in Rosenheimer Klinik

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Mittenwald/Rosenheim – Bei einem der Jugendlichen aus dem Irak hat ein hinzugezogener Arzt den Verdacht auf Windpocken nicht ausschließen können. Das Tropeninstitut in München bestätigte diesen Verdacht und überwies den 16-Jährigen zur weiteren Behandlung in die Klinik nach Rosenheim: Die Bundespolizei hatte am Pfingstsonntag nahe Mittenwald einen Syrer festgenommen. Dem Mann wird vorgeworfen, mit seinem Pkw einen Landsmann und drei jugendliche Iraker eingeschleust zu haben.

Auf richterliche Anordnung hin ist der 29-Jährige jetzt in Untersuchungshaft. Gegen ihn ermittelt die Bundespolizei wegen Einschleusens von Ausländern.

Im Rahmen der Grenzkontrollen hatte sich der Syrer als Fahrer des Pkw mit seinem deutschen Flüchtlingspass ausgewiesen. Seine Mitfahrer hatten keine Papiere dabei. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um einen syrischen Erwachsenen sowie drei irakische Minderjährige.

Währnd der eine Jugendliche nach Rosenheim ins Krankenhaus gebracht wurde, kamen die anderen Begleiter zur Überprüfung des Gesundheitszustands nach Garmisch-Partenkirchen ins Kreiskrankenhaus. Nachdem festgestanden war, dass sie sich nicht angesteckt hatten, sind sie zur zuständigen Dienststelle der Bundespolizei nach Rosenheim gefahren worden.

Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen konnten die beiden jugendlichen Iraker der Obhut des Jugendamtes anvertraut werden. Der erwachsene syrische Migrant wurde an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet. Der Vierte, der 16-Jährige, bleibt vorerst im Rosenheimer Krankenhaus.

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