33 Kilometer Lkw-Stau

Die heutige Blockabfertigung und ihre Auswirkungen

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Inntalautobahn – Heute wurde erneut durch die Tiroler Behörden um 5:00 Uhr mit der  „Dosierungsmaßnahme“ auf der österreichischen Inntalautobahn A12 auf Höhe der Ausfahrt Kufstein Nord, Fahrtrichtung Innsbruck, begonnen. Als Durchlauf wurden zu Beginn 200 LKW pro Stunde erlaubt, zwischenzeitlich wurde dies jedoch auf 150 reduziert. Zwischen 8 und 9 Uhr waren es 200, zwischen 9 und 10 Uhr 300, zwischen 10 und 11 Uhr 350 Lkw. Gegen Ende der Maßnahme betrug der Durchlauf 400 LKW.

Der Rückstau erreichte gegen 10:35 Uhr seine Höchstlänge im Bereich des Parkplatzes Eulenauer Filz, was zu einer gesamten Staulänge von insgesamt 33 km führte.

Die Dosierungsmaßnahme der österreichischen Behörden wurde, später als ursprünglich erwartet, um 13:50 Uhr offiziell beendet. Gegen 14:00 Uhr löste sich der Stau komplett auf und es kam zu keinen Behinderungen mehr.

Die Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mit Unterstützungskräften der Operativen Ergänzungsdienste Rosenheim sorgten dafür, dass der linke Fahrstreifen der A93 und der A8 für den Individualverkehr so gut wie möglich frei blieb und das Stauende stets visuell abgesichert war.

Die Verstöße gegen das Überholverbot und das widerrechtliche Befahren des Seitenstreifens wurden durch die Beamten überwacht und auch geahndet. Insgesamt wurden neun LKW-Fahrer beanstandet die sich nicht an das für sie geltende ÜHV gehalten haben. Parkende LKWs auf dem Seitenstreifen wurden unverzüglich angewiesen den Standstreifen zu räumen.

Ferner kam es immer wieder zu Behinderungen an den Anschlussstellen, insbesondere für Verkehrsteilnehmer welche nicht von der Dosierungsmaßnahme betroffen waren. Das Ein- bzw. Ausfahren war durch die im Stau stehenden LKWs stellenweise nur erschwert möglich. Durch eine temporäre Regelung durch die Einsatzkräfte konnten die Behinderungen jedoch minimiert werden.

Foto: Christian Barth

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