Lebensrettung beginnt in Rosenheim und endet in Graz

Erfolgreiche grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit - 24-Jähriger wollte sich vom Dach stürzen

image_pdfimage_print

Rosenheim/Passau/Graz – Gestern haben Rosenheimer Bundespolizisten und die Polizei in Graz einen möglichen Suizid dank professioneller grenzüberschreitender Zusammenarbeit verhindert. Eine Bundespolizei-Streife war am Bahnhof Rosenheim von einer besorgten Mutter angesprochen worden. Ihr Sohn hätte sich mit einer Nachricht von ihr verabschiedet und wolle sich in Graz von einem Hochhaus stürzen.

Die Beamten erkannten sofort die außergewöhnliche Lage und baten die Beamten des Gemeinsamen Zentrums in Passau um Unterstützung. Dort arbeiten die deutschen und österreichischen Polizeibehörden Hand in Hand. So konnte der Kontakt nach Graz direkt hergestellt werden. Die Beamten der Polizeiinspektion Graz-Lend fanden den 24-Jährigen an der von der Mutter genannten Adresse. Sie überzeugten den stark alkoholisierten Deutschen, seine Absichten aufzugeben. Er wurde aufgrund seines Gesundheitszustands in eine Klinik gebracht.

Die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit funktioniert nicht nur beim Austausch von Informationen, gemeinsamen Fahndungen oder Festnahmen im Nachbarland. In diesem Fall hat sie sogar Leben gerettet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren