Miesbach: Ruhiger Rummel

Wenig Einsätze der Polizei anlässlich des Volksfestes

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Miesbach – Das diesjährige Volksfest in Miesbach lässt sich aus Sicht der Polizeiinspektion Miesbach als insgesamt „ruhige“ Veranstaltung bewerten. Die Beamten der Polizeiinspektion waren vom Start am 28. Juni bis zum Finale gestern dennoch mit dem einen oder anderen Einsatz beschäftigt. Hier eine Übersicht:

Das schwerste Delikt (sexuelle Belästigung) hatte sich schon am 29.Juni gegen 18:30 Uhr auf dem Volksfest ereignet: Ein 19-jähriger Mann aus Ascherleben kam einem 13-jährigen Mädchen beim Einsteigen in ein Fahrgeschäft körperlich sehr nahe. Er griff dem Mädchen an den Oberkörper und streichelte mit der Hand über die Wange. Der Täter konnte kurz darauf von der Polizei ermittelt werden.

Eine Nacht in Polizeigewahrsam musste am 30. Juni in den frühen Morgenstunden ein 18-jähriger Iraner verbringen. Dieser wurde nach einem ausgiebigen Volksfestbesuch volltrunken in seinem geparkten Pkw festgestellt. Sein Begleiter war aufgrund von Alkohol ebenfalls in einem stark bemitleidenswerten Zustand und benötigte sogar ärztliche Hilfe im Krankenhaus.

Eine Fußstreife stellte am Abend des 30. Juni im Jahnweg eine Gruppe von vier Jugendlichen im Alter von 15-16 Jahren fest, die dort zusammen Alkohol konsumierten. Allerdings war die Party gerade erst am Beginn, da zum Kontrollzeitpunkt nur sehr wenig getrunken war. Noch bevor es richtig losgehen konnte, wurden die Vier nach Hause geschickt und das Jugendamt informiert.

Am 4. Juli gegen 19:30 Uhr teilte die Security eine Frau im Schlafanzug auf dem Festgelände der Polizei mit. Diese gab an, aus einem Seniorenstift zu kommen. Der von der Polizei verständigte Pflegedienst holte die Frau dann umgehend ab.

Am 5. Juli gegen 23:30 Uhr kam es dann noch zu einem Körperverletzungsdelikt im Bereich des Volksfestes, bei dem drei Jugendliche Streit mit einem 19-jährigen Schlierseer Jugendlichen suchten (wir berichteten). Sie drängten und schubsten ihn vor sich her in Richtung Kulturzentrum und gingen dann auf ihn los. Durch einen kräftigen Faustschlag zur Nase wurde er verletzt und konnte sich dann durch Flucht den drei türkischstämmigen Angreifern entziehen. Der Verletzte kam ins naheliegende Krankenhaus mit einem verständigten Rettungswagen.

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