Landkreis: Parteifreie sagen „Ja“ zu Rainer Auer

Landratskandidat - überparteiliche Arbeit im Vordergrund – Rückenwind von vielen Bürgermeistern

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Landkreis – Nun ist es offiziell: Bürgermeister Rainer Auer (stehend, 7.v.l.,) aus der Gemeinde Stephanskirchen geht für die Parteifreien im Landkreis Rosenheim in die Landratswahl 2020. Die Nominierungsversammlung gestern war quasi ein „Heimspiel“ im Gasthaus Antretter in Stephanskirchen. Die Mitglieder der Parteifreien/ÜWG des Landkreises votierten ohne Gegenstimme für den 53jährigen Rainer Auer.

Die ersten Gratulanten waren der Kreisvorsitzende der Parteifreien Dieter Kannengießer aus Kolbermoor (M.) und sein Stellvertreter Georg Huber (r.) vom Samerberg.

Kannengießer nannte es als einen „Glücksfall, dass wir so einen versierten Kandidaten für die anstehende Landratswahl präsentieren können.“

Samerbergs Bürgermeister Georg Huber beschrieb Rainer Auer als umsichtigen, überregional anerkannten, hoch qualifizierten und motivierten Kommunalpolitiker, der eindrucksvoll bewiesen habe, dass man auch jenseits von Parteizwängen erfolgreiche Gemeindepolitik machen könne.

Bürgermeister Rainer Auer, seit 2008 Bürgermeister seiner Heimatgemeinde, stellte das Bemühen um differenzierte Sichtweisen bei der Lösung kommunaler Aufgaben in den Mittelpunkt seiner engagierten Vorstellungsrede. Dabei blieb der Parteifreie nicht an der Oberfläche der vielfältigen Landkreis-Themen, sondern lieferte bereits einige konkrete Vorschläge, so zum Beispiel die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum für die Mitarbeiter der Romed Kliniken, die Förderung der Schulsozialarbeit an den Landkreis-Schulen oder das ernste Anpacken der Verkehrsprobleme rund um Rosenheim.

Das Stephanskirchner Gemeindeoberhaupt setzt sich seit Jahren kritisch mit dem Brenner-Nordzulauf auseinander: „Auch hier vermisse ich die differenzierte Sichtweise auf die Bedürfnisse der Bürger in unserer Region. Der schöne Landkreis Roenheim dürfe nicht geopfert werden für übergeordnete wirtschaftliche Interessen.“ Er stehe voll hinter einer Ertüchtigung der Bestandstrasse im Inntal, so wie es kürzlich der Verkehrsplaner Vieregg-Rössler vorgestellt hatte.

Die zahlreichen parteilosen Bürgermeister und Mandatsträger aus den Landkreis-Gemeinden sicherten dem Landratskandidaten Rainer Auer ihre volle Unterstützung zu und quittierten das auch mit stehenden Ovationen.

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