Bruckmühl: Brennendes Wohnmobil

Feuerwehr musste heute in der Früh ausrücken und Fahrzeug löschen

image_pdfimage_print

Bruckmühl – Als wenn die Temperaturen nicht schon hoch genug wären – heute, am Samstagmorgen, wurden die Mitglieder der Bruckmühlerfeuerwehr durch Sirene und Piepser aus den Betten geschmissen. Das von der ILS Rosenheim genannte Schlagwort „B3, Person in Gefahr“ hat alle wach gerüttelt, dann das bedeutet erntshafte Gefahr. Ursache für den Einsatz: ein brennendes Wohnmobil.

Da der Einsatzort sich vis-a-vis auf der anderen Seite der Mangfall befand, wurden sofort dem Alarmplan entsprechend, gleichzeitig die Feuerwehren Waith und auch Vagen mit alarmiert. Das HLF und die Leiter wurden zentral vor dem Einsatzgebäude positioniert, wärend die Kollegen aus Vagen neben dem Atemschutz auch die Wasserversorgung zusammen mit Waith aufgebaut haben.

Auslöser des Brandes war wohl ein auf dem Balkon befindliches Plastik, welches dann brennend heruntergetropft ist… Hier war leider ausgerechnet das Wohnmobil geparkt. Durch das flüssige, brennende Plastik griff das Feuer sofort auf das Fahrzeug über, welches dann selbst im Vollbrand stand.

Der Fahrzeugbrand und der gleichzeitige Balkonbrand an der Hausfassade bedeutete für die Feuerwehrler einen besonders schwierigen Einsatz, denn die Situation hätte ziemlich gefählich werden können.
Es wurde mittels Atemschutz, durch die Wohnung das Feuer auf dem Balkon bekämpft, während gleichzeitig ein weiterer Trupp begonnen hat, das Wohnmobil zu löschen.
Extra heikel: Im Wohnmobil befand sich auch noch eine fünf Kilo Propangasflasche, die so schnell wie möglich herausgeholt und abgekühlt werden musste.
Beide Brandherde waren schnell unter Kontrolle und am Ende abgelöscht.
Zum Glück fiel der Sachschaden somit relativ begrenzt aus, da der Brand nicht auf das eigentliche Haus übergegriffen hatte.

Es kamen weder Personen, noch Tiere zu Schaden. Gegen sieben Uhr waren die Kameraden wieder im Feuerwehrhaus eingerückt. Ein womöglich anstehender oder geplanter Urlaub mit dem Wohnmobil wird allerdings für die geschädigten Personen in diesem Jahr ausfallen …

Fotos: © Feuerwehr Bruckmühl

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren