Bad Aibling: Es geht aufwärts

Baubeginn für Kletterhalle im Sportpark im kommenden Frühjahr?

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Bad Aibling – Geplant ist sie schon länger, doch jetzt scheint es mit der Kletterhalle im Sportpark endlich auf die Zielgerade zu gehen. Achim Haug von „Stützpunkt Inntal e.V.” stellte in der vergangenen Stadtratssitzung das überarbeitete Konzept noch einmal vor und ist guter Dinge, dass spätestens im kommenden Frühjahr mit dem Bau begonnen werden kann. Vorausgesetzt, das Landratsamt erteilt die Baugenehmigung. „Nur dann erhalten wir auch Fördergelder vom Freistaat”, erklärt Haug.

Das Ganze hängt allerdings noch am Bebauungsplan. Martin Haug: „Der läuft gerade und muss – wie bei Bebauungsplänen üblich – noch offen gelegt werden.” Tatsächlich wäre die Kletterhalle ein echter Gewinn für Bad Aibling, denn hier wird Klettern für alle angeboten – im Mittelpunkt der Halle steht das therapeutische Klettern. Behinderte und nicht behinderte Menschen sollen hier die Wände hochkraxeln.

In der Halle, die übrigens von Architekten unetgeltlich und ehrenamtlich in der Freizeit geplant wird, wird es eine große und eine kleine Kletterhalle geben, sowie einen Boulderbereich. Selbstverständlich wird das gesamte Gebäude barrierefrei sein, der Verein nimmt sich in erster Linie Klettereren mit Behinderungen an und bietet dafür spezielle Kurse.

Für dieses Konzept gab es bereits grünes Licht vom Inklusionsamt, die Halle wird gefördert. Auch potenzielle Geldgeber stehen bereit, die Finanzierung ist so weit gesichert. Damit das Ganze bezahlbar wird, machten die Verantwortlichen von „Stützpunkt Inntal e.V.” auch ein paar Abstriche – der erste Entwurf der Halle mit Shoppingbereich und großem Bistro musste einer abgespeckten Version weichen. Momentan tüfteln die Planer noch an der Fassade, die eine ansprechende Mischung aus Holz und Beton werden soll.

Der Vereinszweck, ein Bindeglied zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten zu sein, setzt sich auch in der Verteilung der Arbeitsplätze fort. Von den bisher geplanten zehn Stellen in der Aiblinger Halle werden vier bis fünf mit behinderten Personen besetzt werden. Das findet, wie erwähnt, nicht nur Gefallen beim Freistaat, auch in Bad Aibling kommt das Konzept der Kletterhalle für therapeutisches Klettern gut an. Jedenfalls gab’s für Haug und die Vereinsmitglieder vom Stadtrat einstimmig den Daumen nach oben.

Mehr Infos zum Verein: www.stuetzpunkt-inntal.de

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