Rosenheim: Aller guten Dinge sind drei?

Betrunkener beschäftigt Bundespolizei von Mittag bis Mitternacht

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Rosenheim – Die Rosenheimer Bundespolizei hat gestern einen 33-Jährigen mehrfach in Schutzgewahrsam genommen. Bereits in den Mittagsstunden war der Mann stark alkoholisiert am Bahnhof in Rosenheim aufgefallen. Laut eigenen Angaben hatte er offenbar nicht nur Alkohol getrunken, sondern auch Medikamente genommen. Da er stark zitterte und desorientiert wirkte, konnte er seine Zugfahrt nicht wie beabsichtigt antreten. Die verständigten Bundespolizisten zogen einen Arzt hinzu. Dieser entschied, den Betrunkenen ins Krankenhaus einzuliefern.

Nur wenige Stunden später, war der Mann auf eigenen Wunsch entlassen worden und hatte sich auf den Weg nach Oberaudorf gemacht. Vom Bahnhof aus kontaktierte er seine Ehefrau. Diese war über den Zustand ihres Gatten offenbar extrem besorgt und wandte sich hilfesuchend an die Polizei. Da zu befürchten war, dass der Deutsche in seinem stark beeinträchtigten Zustand in den Gleisbereich torkeln könnte, wurde die Bahnstrecke im Bereich Oberaudorf gesperrt. Glücklicherweise konnte eine Streife den Mann wohlbehalten in der Nähe des Bahnhofs feststellen. Zum Ausnüchtern wurde er abermals mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Nach einiger Zeit trafen Bundespolizisten am Bahnhof in Rosenheim erneut auf den Mann. Die Beamten beobachteten, dass er aufgrund seiner starken Alkoholisierung beinahe eine Treppe hinabstürzte. Er wurde wiederum in Schutzgewahrsam genommen und anschließend in eine Wasserburger Klinik eingeliefert.

 

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