Rosenheimer verdienen am meisten

Arbeitsagentur veröffentlicht aktuelle Entgeltstatistik für die Stadt und drei Landkreise

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Im Agenturbezirk Rosenheim verdienen die Menschen in der Stadt Rosenheim statistisch am meisten. Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre neue Entgeltstatistik zur Verfügung gestellt. In die Statistik fließen ausschließlich die Bruttolöhne der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten am Arbeitsort ein, Selbstständige sind nicht aufgeführt. Die Auswertung beruht auf dem sogenannten Median (einer Art Mittelwert), nicht auf dem Durchschnitt.

Michael Vontra, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Rosenheim, dazu: „Aus der Statistik geht hervor, dass die sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in der Stadt Rosenheim zum Stichtag 31. Dezember 2018 mit 3371 Euro brutto mehr verdienten als diejenigen in den Landkreisen (LK) Bad Tölz-Wolfratshausen (3171 Euro), Miesbach (3174 Euro) und Rosenheim (3114 Euro). Der Median für das monatliche Bruttoentgelt lag in Deutschland 2018 bei 3304 Euro und in Bayern bei 3449 Euro. Dabei möchte ich hervorheben, dass mit Stadt Ingolstadt (4897 Euro), Stadt Erlangen (4787 Euro), Landkreis München (4328 Euro) und Stadt München (4307 Euro) vier der zehn Kreise und kreisfreien Städte mit dem höchsten Median für das höchste monatliche Bruttoentgelt in Bayern liegen. Die Medianwerte dieser Städte übersteigen die der anderen Städte und Landkreise in Bayern, was sich aufgrund der Wirtschaftsstruktur, Betriebsgröße und auch dem Anteil der höher bezahlten akademischen Beschäftigten erklärt.“

Vontra weiter: „Es macht sich bemerkbar, dass sich ein Berufsabschluss auszahlt: In der kreisfreien Stadt Rosenheim und den Landkreisen Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen und Rosenheim, die Gebiete, die der Agenturbezirk Rosenheim umfasst, verdienen Menschen mit akademischem Berufsabschluss jeweils mehr als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit betrieblicher Ausbildung, die im Median wiederum ein höheres Entgelt beziehen als Arbeitnehmer ohne Ausbildung.“

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