Kasparetti-Männer wollen nachlegen

Regionalliga: Team 1860 Rosenheim mit Heimspiel am Freitagabend

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Rosenheim – Mit einem „richtig guten Gefühl“ wollen sie gegen Heimstetten nachlegen – und die gute Leistung aus dem Spiel beim 1. FC Nürnberg II (3:1) bestätigen: So lautet die Devise für den TSV 1860 Rosenheim, der in der Fußball-Regionalliga am kommenden Freitagabend um 19 Uhr im Jahnstadion auf den SV Heimstetten trifft. Die Aufgabe gegen den derzeitigen Tabellenletzten, der bis dato allerdings ein Spiel weniger absolviert hat, wird mit Sicherheit alles andere als einfach.

Heimstetten kam nach drei Auftakt-Niederlagen zuletzt immer besser in Fahrt.
Zuhause gab es einen klaren 3:0-Erfolg gegen Aufsteiger TSV Rain und bei
Aufstiegsanwärter Schweinfurt musste sich das Team von Trainer Christoph Schmitt nur knapp mit 2:3 geschlagen geben.
Dementsprechend warnt auch Rosenheims Trainer Thomas Kasparetti: „Wir sind
mahnend durch die Woche gegangen. Heimstetten ist nicht gut gestartet, aber hat zuletzt einen immer besseren Eindruck hinterlassen. Ich denke aber, dass unsere Jungs einen guten Fokus auf das Spiel haben werden.“

Im Training unter der Woche wurde weiter an der Kompaktheit und der Automatisierung
der Abläufe gearbeitet. Ein Augenmerk wurde auch auf den Ausbau der taktischen
Flexibilität gelegt, nachdem die Sechziger in Nürnberg erstmals in dieser Saison von einer Dreier- auf eine Viererkette in der Abwehr umgestellt hatten.

„Die Mannschaft ist mit der Systemumstellung richtig gut klar gekommen. Wir sind dadurch deutlich flexibler geworden und können uns so besser auf den Gegner einstellen“, sagt Kasparetti.

Zur personellen Besetzung der Startelf wollte der Chefcoach noch nicht zu viel verraten.
Erfreulich ist allerdings, dass Adel Merdan nach langer Verletzungspause inzwischen
wieder voll am Mannschaftstraining teilnehmen kann. „Das freut mich sehr für ihn,
allerdings ist er noch keine Option für den Kader am Freitag“, so Kasparetti.

Auch bei Kapitän Matthias Heiß läuft der Reha-Prozess nach Plan. Spätestens Ende August sollte der Abwehrchef so weit sein, um wieder voll mit dem Team trainieren zu können. „Wir haben ein richtig gutes Gefühl derzeit“, gab sich der Ex-Ameranger Kasparetti abschließend sehr positiv im Hinblick auf die Freitagspartie.

Das große Ziel sei natürlich der zweite Sieg in Folge, um damit möglicherweise schon in einer frühen Saisonphase ein kleines Polster auf die hinteren Tabellenplätze aufbauen zu können.

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