Ruhestörungen in Rosenheim

Viele Beschwerden am vergangenen Wochenende - Polizei kann schlichten

image_pdfimage_print

Rosenheim – Mehrere Ruhestörungen mussten in der Nacht von Freitag auf Samstag sowie Samstag auf Sonntag durch Beamte der Rosenheimer Polizei angefahren und für Ruhe gesorgt werden. Anwohner beschwerten sich über Lokale, da angeblich die Biergärten oder der Freischrank noch von Besuchern genutzt wird. Meist waren es aber keine Gäste mehr, sondern Personen die gerade im Begriff waren, das Lokal zu verlassen, oder vor der Eingangstür eine Zigarette rauchten.

Hier wurden die Kunden und die Lokalbetreiber sensibilisiert, auch auf die Bedürfnisse der Anwohner Rücksicht zu nehmen.

Am Sonntag gegen zwei Uhr mündete eine Ruhestörung in der Zelle der Rosenheimer Polizei. Ein 20-Jähriger schrie ständig in der Ruedorfferstraße herum und konnte auch von der Polizei nicht beruhigt werden. Der stark alkoholisierte Rosenheimer wurde in Gewahrsam genommen, in der Zelle schrie er nicht mehr, sondern er schlief sofort ein. Er schlief so tief und fest, dass er erst gegen sechs Uhr morgens von den Beamten wieder geweckt werden konnte. Mit etwas heiserer Stimme und wohl vermutlich auch mit starken Kopfschmerzen, ging er früh morgens nach Hause.

„Lauter Lärm auf meiner Terrasse oder gar ein Einbrecher“, dies war der Notruf an die Polizei am Samstag gegen drei Uhr Nacht. Vor Ort konnte kein „Einbrecher“ festgestellt werden, wohl aber ein Nachbar der Anruferin aus der Haunstätter Höhe. Der 38-jährige Nachbar war alkoholisiert und der Meinung, er habe seinen Schlüssel verloren und so käme er jetzt auch nicht mehr in seine Wohnung. Er plante dann, auf der Terrasse ein Nachtlager aufzuschlagen.

Er rückte sich dann auf der Terrasse der Mitteilerin die Stühle und Bänke zusammen und wollte sich dort schlafen legen, denn er glaubte ja , dass er sich auf „seiner Terrasse“ ist. Die Beamten weckten den Mann schließlich auf und begleiteten ihn nach Hause. Der Schlüssel wurde aufgefunden und der Mann legte sich in sein Bett zum Schlafen.

„In der Kastenau, in einem Rohbau, sollen Jugendliche eine Party feiern, aus geparkten Autos an einer Tankstelle wird laute Musik gespielt und der Bass einer größeren Veranstaltung in Rosenheim ist zu laut” – das waren Beschwerden von Anrufern an die Polizei. Alle zeigten sich einsichtig und die Musik wurde abgestellt oder leiser gedreht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren