Rosenheim: Gummibären und Erinnerungsfotos

Wiesenblaulicht - die Ereignisse des 5. Tages auf dem Herbstfest

image_pdfimage_print

Rosenheim – Genauso wie viele, viele Kindergesichter lachte auch die Sonne über dem gut besuchten Festgelände des Rosenheimer Herbstfestes. Am Familientag musste die Wiesnwache hauptsächlich für Erinnerungsfotos posieren. Nur vereinzelt war die Unterstützung besorgter Eltern bei der Suche ihrer ausgebüxten Sprösslinge nötig.

Foto: Polizeioberkommissar Patrick Kern, Sophia aus Vogtareuth mit ihrem Diensthund „Max“ und Polizeiobermeisterin Maria Bohrer (v.l.)
Gummibärchen und Polizeikellen als Schlüsselanhänger waren auch in diesem Jahr wieder der Renner am ersten Familientag. Die vollgepackten Taschen der Kolleginnen und Kollegen der Wiesnwache leerten sich rasch auf ihren Streifenrunden und brachten zahlreiche Kinderaugen zum Strahlen. Der ein oder andere „Nachwuchs-Schandi“ bekundete auch schon sein Interesse am Polizeiberuf und ein Foto durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Die Kolleginnen und Kollegen der Wiesnwache waren insbesondere nachmittags immer wieder mit dem Ziel der „Familienzusammenführung“ gefordert. Siebenmal machten sich die „Wiesnwachler“ auf die Suche nach Mama oder Papa beziehungsweise Kindern. Erfreulicherweise dauerte es allerdings in keinem einzigen Fall länger als eine Viertelstunde, bis man die jeweiligen „Zielpersonen“ erspähen und alle wieder vereinen konnte.

Ein junger Mann sorgte am späten Abend allerdings für weniger Lustiges.

Deutlich weniger erfreulich war jedoch das Verhalten eines 31-Jährigen aus Bad Reichenhall.  Zunächst verpasste der „Kraftlackel“ im Zuge einer Streitigkeit direkt vor dem Haupteingang gegen 22:30 Uhr einem 59-jährigen Rosenheimer eine „saftige Watschn“. Von den sich bereits vor Ort befindlichen Beamten auf sein Fehlverhalten angesprochen, zeigte sich der junge Mann wenig kooperativ. Eingangs verweigerte er die Herausgabe seiner Personalien und versuchte, in ein Taxi zu steigen. Davon konnten ihn die Beamten jedoch abhalten, obwohl sich der Reichenhaller vehement gegen die Maßnahme wehrte. Doch damit noch nicht genug! Wohl von allen guten Geistern verlassen kniff der Störenfried einem Kollegen so fest in den Unterleib, dass der Griff nur mit vereinten Kräften wieder gelöst werden konnte. Neben einer kostenpflichtigen Übernachtung in der Arrestzelle und einem Wiesnverbot muss sich der 31-Jährige zudem noch auf die strafrechtlichen Folgen gefasst machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren