Rosenheim: Alkohol, Alkohol …

Mehrere Polizeieinsätze in der Nacht durch betrunkene Verkehrsteilnehmer

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Rosenheim – Nach der Wiesn ist für manche Bürger wohl noch lange nicht Schluss. Ob die folgenden Unfälle und Ausraster ihren Ursprung aufgrund eines vorangegangenen Herbstfestbesuches hatten, entzieht sich zwar unserer Kenntnis. Trotzdem liegt die Vermutung nahe. Jedenfalls hatte die Polizei in der Innenstadt reichlich zu tun in der vergangenen Nacht – und all diese Einsätze waren nötig, weil die Verursacher viel zu tief ins Glas geschatut haben. Dies vielleicht auch ein Wink mit dem Zaunpfahl an unsere zukünftige Drogenbeauftragte … 

 

Randalierer zerschlägt Holzvertäfelung

Wohl zu viel Kraft oder Übermut, übermannten einen 23-jährigen Münchner in der Rosenheimer Kaiserstraße. Der Münchner wollte dort um 3.30 Uhr in ein Lokal, doch aufgrund seiner Alkoholisierung wurde ihm vom Türsteher der Zutritt verwehrt. Anschließend schlug er mit den Fäusten und Füßen gegen die Holzvertäfelung der Tür, die daraufhin zerbrach. Es entstand ein Sachschaden von rund 200 Euro.

Mit Eintreffen der Polizei beruhigte sich der Mann wieder und ihm wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet.

 

Betrunken vor ein Taxi gefallen

Kurz zuvor passierte dieses: Eigentlich sollte man in ein Taxi einsteigen, doch mit über zwei Promille ist dies vielleicht problematisch. Diese Erfahrung macht ein 67-jähriger Mann aus Greilling. Der Mann torkelte gegen 2.15 Uhr zu Fuß auf der Innstraße entlang. Als er ein Taxi sah, wollte er vermutlich damit seine Heimreise antreten. Er trat auf die Fahrbahn, fiel aber auf die Motorhaube und anschließend wieder zurück auf die Fahrbahn. Mit dem Gesicht schlug der Greillinger auf der Fahrbahn auf. Der Fußgänger erlitt eine Kopfplatzwunde und Abschürfungen an der Hand, die anschließend im Klinikum Rosenheim behandelt wurden.

 

 

Betrunken und ohne Führerschein unterwegs

Um 1 Uhr war ein 65-jähriger Autofahrer auffällig langsam und in Schlangenlinien in der Rathausstraße unterwegs. Die Beamten wollten den Autofahrer anhalten, doch auf Anhaltesignale, Lichthupe und Blaulicht erfolgte keine Reaktion. Erst nachdem weitere Streifenfahrzeuge sich vor und hinter den Opel setzen, konnte die Fahrt gestoppt werden. Beim Fahrer konnte starker Alkoholgeruch wahrgenommen werden, ein Test ergab rund zwei Promille Alkohol. Den Führerschein konnten die Beamten nicht sicherstellen, da der Rosenheimer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

 

Unfall zwischen zwei Betrunkenen

Am frühen Abend schon krachte es bei Mc Donald’s in der Kufsteiner Straße. Ein 38-jähriger Autofahrer aus Rosenheim wollte dort um 20.30 Uhr aus dem Parkplatz  in die Kufsteiner Straße einfahren. Verbotswidrig bog er dabei nach links ab, um in die Innenstadt gelangen zu können.

Beim Einbiegen übersah er dabei aber einen 62-jährigen Autofahrer aus Stephanskirchen, der von der Innenstadt in Richtung Autobahn unterwegs war.

Beide Fahrzeuge stießen ineinander und es entstand an den beiden Fahrzeugen ein Gesamtschaden von rund 3000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme ergaben sich zwei Gemeinsamkeiten, wovon eine nicht den Regeln entsprach. Beide Unfallfahrzeuge waren Produkte des VW-Konzerns, was keine Folgen gehabt hätte. Bei beiden Autofahrern konnte aber Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Beim 38-Jährigen ergab der Test rund zwei Promille, beim Stephanskirchner über 0,3 Promille.

Gegen den Rosenheimer wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet, den Stephanskirchner wird geprüft, ob die Alkoholisierung eine mögliche Mitschuld oder Ursache am Unfall ist.

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