Au: Was ist schon eine Woche …?

Sanierte Aubachbrücke wieder für den Verkehr freigegeben

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Au – Ein gutes halbes Jahr mussten die Auer leiden, jetzt sind die Sanierungsarbeiten an der Aubachbrücke in der Ortsmitte abgeschlossen. Ab heute Abend kann der Verkehr wieder wie gewohnt durch den Ort fließen. Kein Wunder, dass sich Bürgermeister Anton Wallner bei der Eröffnung heute Morgen in bester Laune zeigte, denn: „Wir liegen hier nur eine Woche über der Zeit, doch was ist schon eine Woche angesichts des langjährigen Nutzens, den diese Sanierung nun den Bürgern und Verkehrsteilnehmern bringt?”

Foto: Bürgermeister Anton Waller (3.v.l.), Projektleiter Peter Feldschmidt (3.v.r.) und 2. Bürgermeister Josef Rauscher (r.) mit beteiligten Planern und Firmenvertretern bei der Eröffnung

Gute 50 Jahre, so die allgemeine Einschätzung, soll nun an dieser Stelle Ruhe sein. Auch Bauplaner Martin Fritsch (im Foto o. l.) und sein Mitarbeiter Jonas Loebell (2.v.l.) teilen diese Prognose: „Die Standsicherheit des Brückenbauwerks wurde wieder hergestellt.” Mehr noch: Hier wurde auch eine Hochwasserverbesserung erzielt.

Dass die Renovierung am „Stachus von Au”, wie es Wallner nannte, nötig wurden, war schon vor zehn Jahren bekannt. „Schon damals wusste man, dass dieser Bau irgendwann einmal ansteht”, sagte Wallner in seiner Rede. Ursprünglich sollte schon 2018 mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden, doch die weitreichenden Umgehungsmaßnahmen für den Verkehr seien dann doch zu groß gewesen, und man verschob das Projekt dann auf 2019. „Der Start war in diesem Jahr am Rosenmontag, dem 3. März”, erinnerte Anton Wallner an den Baubeginn der rund 1,5 Millionen Euro teuren Arbeiten.

Dass alles letztendlich so reibungslos verlaufen ist, sei neben den beteiligten Firmen wie der Strabag und dem Planungsbüro Fritsch auch den Bürgern zu verdanken. Gerade an die Bewohner von Au richtete das Gemeindeoberhaupt noch einmal speziell seinen Dank. „Die Umfahrungen haben uns schon geplagt”, sagte er. Doch die Auer haben sich arrangiert, „obwohl viele betroffenen Geschäftsleute Lärm, Staub und auch Umsatzeinbußen hinnehmen mussten. Deshalb nochmal mein Dank an alle Anwohner.”

Bevor dann die Gemeindevertreter wie Bürgermeister Wallner, zweiter Bürgermeister Josef Rauscher, Bautechniker Peter Feldschmidt, Bauplaner Martin Fritsch und Jonas Loebell zur symbolischen Freigabe schritten, segnete Pfarrer Tivadar Jasura den Straßenabschnitt und wünschte den Verkehrsteilnehmern hier unfallfreies Fahren.

Die einzige kleine Panne des ganzen Projekts gab es dann, als Peter Feldschmidt das Band entrollte: es war schlicht zu kurz, mehrere Teile mussten zusammengeknotet werden. Dazu bemerkte Wallner scherzhaft: „Offensichtlich waren die Kosten doch so hoch, dass es zu keinem neuen Band mehr gereicht hat.”

 

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