Feldkirchen-Westerham: Mahnende Worte

Zwei Kundgebungen für mehr Klimaschutz lockten die Menschen am Freitag auf den Dorfplatz

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Feldkirchen-Westerham – Doppelt demonstriert hält besser? Das war nicht der Grund, wieso Elisabeth Spielmann (Grüne), Marion Schönacher und Helmut Schulte (Agenda 21) gleich zweimal auf den Dorfplatz zum Klimastreik baten. Es sollte vielmehr um 13 Uhr vor allem den Schülern die Gelegenheit gegeben werden, direkt nach Schluschluss zu demonstrieren, und um 18 Uhr konnten sich dann auch die Berufstätigen den weltweiten Protesten anschließen.

Tatsächlich war dann der Gegner um 13 Uhr erst einmal der Freund – denn wohl aufgrund der angenehmeren Temperaturen fanden sich zur Mittagszeit rund 250 Menschen zur ersten Kundgebung ein, während um 18 Uhr nur noch etwa 120 Besucher anrückten. Sie hörten dieselben Worte. Redner wie Elisabeth Spielmann oder Helmut Schulte appellierten nicht nur an die Politiker weltweit, den Klimaschutz noch viel mehr in den Fokus zu rücken und nicht nur darüber zu reden, sondern auch zu handeln. Die wichtigste Botschaft war gleichzeitig auch der Appell an jeden Einzelnen vor Ort, bei sich selbst anzufangen.

Denn wenn viele Klimaschutz im Kleinen betreiben, wird das in der Summe ein großes Ergebnis liefern. Einsparpotenzial gibt es da im täglichen Konsumverhalten genügend: weniger oder gar kein Fleisch, überwiegend regional und saisonal – und wo immer möglich das Auto stehen lassen und umweltfreundlichere Verkehrsmittel benutzen. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigten am Abend gleich zwei Besucherinnen: Statt mit dem Auto kamen sie mit dem Pferd zum Dorfplatz.

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