Rosenheim: Ein 3D-Druck-Treffen

Regionale Wirtschaft an der Hochschule - Neuer Prof: Doktoringenieur aus Raumfahrtindustrie

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Rosenheim – Additive Fertigungsverfahren gewinnen in der Industrie immer mehr an Bedeutung. Um die umgangssprachlich 3D-Druck genannte Technologie und den Austausch zwischen regionalen Unternehmen weiter voranzutreiben, veranstaltet die Technische Hochschule Rosenheim am 30. September das 1. Rosenheimer Symposium für Additive Fertigung. Das Interesse ist riesig: 60 Fachexperten und Anwender aus der regionalen Wirtschaft haben sich angemeldet – deutlich mehr als erwartet.

Foto: Prof. Dr.-Ing. Fabian Riß (l.) und TH-Präsident Prof. Heinrich Köster.

Gastredner aus Wissenschaft und Wirtschaft stellen an dem Tag die neuesten Erkenntnisse und aktuelle Themen aus dem Bereich der Additiven Fertigung vor. Durch die schichtweise Fertigung können hochkomplexe und integrale Bauteile generiert werden, welche so mit konventionellen Verfahren nur bedingt oder überhaupt nicht realisiert werden können.

Was zunächst mit der Fertigung von Prototypen begann, bildet mittlerweile ein eigenständiges Fertigungsverfahren, mit dem inzwischen hochbeanspruchte Serienbauteile gefertigt werden.

 

Doktoringenieur aus der Raumfahrtindustrie wird neuer ING-Professor:
Prof. Dr.-Ing. Fabian Riß hat die Professur „Leichtbau und zugehörige Fertigungstechnologien“ an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften übernommen.

Ab dem kommenden Wintersemester wird er schwerpunktmäßig in den Bereichen Prozessentwicklung in der Additiven Fertigung und Leichtbaukonstruktionsansätze für die Additive Fertigung forschen und lehren.

2016 hat Prof. Dr.-Ing. Riß am Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften der TU München zum Thema „Funktions- und belastungsgerechte Auslegung additiv gefertigter Wabenstrukturen für Sandwichbauteile“ promoviert. Zuletzt arbeitete er als Produktionsverantwortlicher und Experte für die Additive Fertigung bei der Ariane Group GmbH in Ottobrunn. Dort war er für die Entwicklung und Produktion der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6 verantwortlich.

„Ich freue mich besonders auf die Freiheiten zur Ausgestaltung der Forschungs- und Lehrinhalte und dass ich eigene Themen zusammen mit Kollegen, Mitarbeitern und Studierenden voranbringen kann“, sagt Prof. Dr.-Ing. Riß mit Blick auf seine künftige Arbeit an der TH Rosenheim.

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