Bad Aibling: „fair for future“

Zweite Titelerneuerung der Fairtrade-Stadt Bad Aibling - Feier am Freitag

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Bad Aibling – Auf diesen Titel ist die Stadt zu Recht stolz: Seit dem 27. September 2013 ist Bad Aibling Fairtrade-Stadt und macht sich auf der kommunalen Ebene stark für soziale Gerechtigkeit und und ökologische Nachhaltigkeit in der Welt. Jetzt wurde der Titel wieder vergeben, und das soll gefeiert werden: Am kommenden Freitag, den 27. September, von 10 bis 12 Uhr auf dem Marienplatz, bei Regen im Rathaus.

Die Wilhelm-Leibl-Fairtrade-School und die Eine-Welt-Kita Camino-Kinderhaus beteiligen sich genauso wie der Weltladen Bad Aibling. Die Organisatoren laden herzlich ein zu einer kleinen Verkostung und  vor allem zu anregenden Gesprächen. Sie zeigen neue Produkte und versprechen überraschende Beiträge der Schülerinnen, Schüler und Camino-Kinder.

Foto: Bad Aibling spielt fair mit Bällen aus Sialkot/Pakistan – und Augsburg, Würzburg, Gröbenzell, … ebenso

Historie zur Fairtrade-Stadt:

Vor sechs Jahren wurde Bad Aibling die 180ste Fairtrade-Town in Deutschland, die erste im Landkreis Rosenheim. Die Stadt Rosenheim und Bad Endorf sind seit 2016 bzw. 2018 mit dabei. Bis heute sind über 600 Städte in Deutschland – über 2.200 Städte und Gemeinden in über 36 Ländern – dem Bündnis für fairen Handel beigetreten. Der Umsatz bei fair gehandelter Produkten ist auf 1,6 Milliarden Euro in Deutschland gestiegen mit einer Wachstumsquote von zuletzt 22 Prozent. Dennoch liegt der Marktanteil von Fairtrade-Kaffee erst bei 4,5 Prozent, der Anteil von Fairtrade-Kakao immerhin schon bei 10 Prozent .

Zwangsarbeitsverhältnisse und Hungerlöhne sind für viele Menschen deshalb leider noch immer Alltag.

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