„Gute Stimmung“ und „großer Fokus“ vor Kellerduell

TSV 1860 Rosenheim empfängt morgen Abend den VfR Garching

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Rosenheim – Von einer gewiss richtungsweisenden Partie kann man sprechen, wenn der TSV 1860 Rosenheim am morgigen Freitagabend um 19 Uhr am 13. Regionalliga-Spieltag den VfR Garching im Jahnstadion empfängt. Nach sechs sieglosen Spielen in Serie sind die Sechziger heiß auf einen Dreier.

„Richtungsweisend“ ist das Ganze deswegen, weil der Tabellen-17. (Rosenheim, 11
Punkte) auf den Fünfzehnten (Garching, 13 Punkte) trifft und der Sieger einen wichtigen
Schritt Richtung Tabellen-Mittelfeld machen könnte. „Wir hatten in den letzten 14 Tagen
eine richtig gute Stimmung im Training und haben mit hoher Intensität und großem Fokus sehr intensiv gearbeitet“, zeigte sich 1860-Trainer Thomas Kasparetti im Vorfeld
zuversichtlich, dass es nun endlich mit dem dritten Heimsieg der laufenden Spielzeit
klappen könnte.

Dazu muss das Erarbeitete auf das Spielfeld transportiert werden, wobei der
ansprechende Auftritt beim 1:1 letzte Woche in Eichstätt schon mal ein guter Anfang war. „Der Punkt war mehr als verdient und wir haben uns auch wieder Respekt erarbeitet“, sagt Kasparetti, der diesmal neben dem längerfristig verletzten Alexis Fambo (Sprunggelenk) auch auf Fatih Eminoglu verzichten muss, der aus familiären Gründen nicht dabei sein kann. Als sogenannter „Wackelkandidat“ gilt der angeschlagene Korbinian Linner, der unter der Woche bislang nicht am Mannschaftstraining teilnehmen konnte. Ansonsten stehen dem Trainerteam aber alle Mann zur Verfügung.

Kasparetti erwartet am Freitagabend ein enges Spiel „von zwei Teams auf Augenhöhe“.
Garching zeigte sich im bisherigen Saisonverlauf zwar immer wieder mal anfällig, war
aber gleichzeitig auch fast immer für ein Tor gut. „Ich erwarte eine knappe Partie,
eventuell auch mit vielen Toren“, so der Coach, der sich genau überlegen wird, wie er
Dennis Niebauer in den Griff bekommen kann. Niebauer ist der absolute Schlüsselspieler des VfR – mit ihm steht und fällt das Spiel der Münchner Vorstädter.
Zur eigenen Ausrichtung wollte der Übungsleiter dagegen im Vorfeld noch nicht zu viel
verraten – nur so viel, dass seine Mannschaft richtig heiß auf den insgesamt vierten
Saisonerfolg ist. Und dieser wäre angesichts der Tabellensituation auch absolut
wünschenswert.

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