Bruckmühl: Elke Zauner und Heiko Börner stellen aus          

Skulpturen und Gemälde in der Galerie Markt Bruckmühl - Vernissage am Sonntag

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Bruckmühl – Die Galerie Markt Bruckmühl zeigt in ihrer neuen Ausstellung ab 13. Oktober Skulpturen von Heiko Börner und Malerei von Elke Zauner. Prof. Dr. Andreas Kühne wird bei der Vernissage am kommenden Sonntag (Beginn: 11 Uhr) die einführenden Worte sprechen.

Heiko Börner, Jahrgang 1973, besuchte die Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar sowie die Meisterschule für Holzbildhauerei München. Anschließend studierte er an der Akademie der Bildenden Künste Wien, Klasse Prof. Bruno Gironcoli. Bei seinen Skulpturen arbeitet er überwiegend mit Holz. Heiko Börner „gibt dem Material Holz eine im Kontext der zeitgenössischen Kunst neue und andere Bedeutung. Weder lässt er die Natur direkt sprechen, noch bringt er die spezifischen Eigenschaften seines Werkstoffs gänzlich zum Verschwinden. Hoher konstruktiver Formwille und die Sprache des Materials verbinden sich zu einem Werk, das Spannung und Harmonie vereint und so eine phantasievolle zeitgenössische Interpretation konstruktiver Gestaltungsprinzipien verwirklicht“, beschreiben Andreas Kühne und Christoph Sorger seine künstlerische Arbeit. Die Skulpturen von Börner strahlen eine fast unnahbare Ästhetik aus, die von der teilweise geradezu filigranen Bearbeitung des Holzes noch unterstrichen wird. Die diffizile Ausgestaltung der Arbeiten eröffnet je nach Blickwinkel neue Perspektiven und verblüfft angesichts der Schwere des Materials mit der Leichtigkeit des Eindrucks. Seine Arbeiten erinnern an „film stills“, Momentaufnahmen einer Filmsequenz, in denen die Bewegung noch zu spüren ist. Werke von Heiko Börner sind seit 2005 in zahlreichen Ausstellungen zu sehen.

Elke Zauner, Jahrgang 1972, absolvierte eine Ausbildung zur Kirchenmalerin und studierte anschließend an der Akademie der Bildenden Künste München, war Meisterschülerin bei Prof. Hans Baschang. Sie erhielt u. a. ein Auslandsstipendium der Studienstiftung für Reykjavik, Island. Ein Stipendium der Villa Massimo, Rom im Jahr 2008 prägte ihr künstlerisches Schaffen nachhaltig. „Die neuesten Bilder von Elke Zauner sind Verbindungen von Licht, Farbe und Raum, ihre offenen Oberflächen sind voll reichem Farbauftrag, in Form von spontanen, breiten Pinselspuren“, beschrieb Shara Wassermann diese Entwicklung. Das künstlerische Werk von Elke Zauner besteht inzwischen überwiegend aus großflächigen Bildern in ausdruckvollsten Farben. Ihre Arbeiten sind eine Symphonie aus Licht und Farbe; durch kräftige Pinselführung wirken sie mitunter dreidimensional und schaffen eigene Erlebniswelten. Die Künstlerin nutzt Farben, Farbabstufungen und Farbkontraste, um Räumlichkeit zu erzeugen. Ihre Bildkompositionen orientieren sich nicht an strengen Formen, vielmehr schafft das Farbspiel mit Licht und Schatten die Form. Lässt der Betrachter sich auf dieses Spiel ein, kann er den Bildraum für sich erschließen und neue Dimensionen entdecken.  Seit 1997 sind ihre Arbeiten in Ausstellungen in In- und Ausland zu sehen. Text: Cornelia Ahrens

Dauer der Ausstellung:
13. Oktober bis 17. November 2019

Vernissage:
13. Oktober 2019 um 11.00 Uhr

Öffnungszeiten:
Mittwoch jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr

 

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