Jena zu stark – Fireballs unter Zugzwang

Auch im zweiten Heimspiel gab's eine deutliche Niederlage für Aiblings Basketballer - neue Chance am Samstag

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Bad Aibling – Die Regionalliga Basketballer der Kurstadt stehen nach einer erneuten deutlichen Niederlage im Heimspiel gegen Jena (75:101) unter Druck. Am kommenden Wochenende müssen gegen Bayern die ersten Punkte her, sonst läuft man Gefahr, bereits frühzeitig den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu verlieren.

Nachdem die Sparte Basketball am vergangenen Samstag ihr 70-jähriges Bestehen mit einem Festakt feierte, stand am darauffolgenden Sonntag bereits das nächste Heimspiel für die Herrenmannschaft der Fireballs auf dem Programm. Da man bereits am Donnerstag den Heimspielauftakt gegen Ansbach in den Sand setzte, wollte man gegen die junge Mannschaft aus Jena nun endlich den ersten Sieg der Saison einfahren. Dabei waren die Vorzeichen zum Spiel alles andere als gut.

Starting Center Jo Wießnet musste nochmal wegen seiner andauernden Wadenverletzung passen, Dennis Nimphius erwischte eine Grippe und Mio Mirceta musste aus disziplinarischen Gründen die Partie von der Tribüne aus verfolgen. Allerdings mussten auch die Gäste aus Jena auf einen wichtigen Spieler verzichten, US-Import Vincent Garrett konnte nicht mit nach Oberbayern reisen. Im Gegensatz zu den Kurstädtern verfügt Jena 2 als Farmteam aber über ein Sammelsurium an Talenten und so erwies sich das Fehlen von Garrett nur bedingt als Vorteil, da die Gäste dafür zwei Spieler aus dem Bundesligakader nachnominierten.

Trotz der schlechten Voraussetzungen startete Bad Aibling gut in die Partie und erspielte sich eine erste Führung, vor allem Marco & Mario Hack-Vazquez zeigten in dieser Phase eine ansprechende Leistung. Nach dem ersten Viertel trennten beide Mannschaften nur zwei Punkte (17:19). Im zweiten Spielabschnitt gelang es den Gästen, ihr variables Offensivsystem besser aufzuziehen und sich so viele freie Distanzwürfe zu erspielen. Die Gastgeber konnten zwar in Person von Simon Bradaric & Daniel Nimphius dagegenhalten, konnten zur Halbzeit aber einen acht Punkte Rückstand nicht verhindern (41:49). Coach Guggenhuber fand in der Pause aber wohl die richtigen Worte, denn sein Team egalisierte besagtes Defizit innerhalb von drei Minuten (51:51). So schnell sich die Gastgeber allerdings herankämpften, genauso schnell riss der Faden im Spiel auch wieder. Jena drehte plötzlich richtig auf, fast jeder Wurf fand dabei sein Ziel, vor allem aus der Distanz. Bei den Fireballs lief parallel dazu nun gar nichts mehr zusammen und so zogen die Gäste binnen kürzester Zeit uneinholbar davon. In den restlichen 15 Minuten kam so der Endstand von 75:101 zustande.

Guggenhuber resümierte nach der Partie: „Wir haben heute gegen einen unfassbar starken Gegner verloren. Fast 70 Prozent Dreierquote bei 24 Versuchen sprechen eine deutliche Sprache. Vor allem in den letzten 15 Minuten war uns Jena haushoch überlegen. Bis dahin haben wir angesichts der vielen Ausfälle aber einen guten Job gemacht. Um aber in der Liga zu bestehen, braucht es mehr als eine ordentliche Leistung über eine Halbzeit oder drei Viertel. Ich hoffe, dass ich in der kommenden Partie endlich wieder auf Jo zurückgreifen kann. Wir benötigen dringend seine Größe und Masse an den Brettern. Zudem hoffe ich, dass Mio sein Gemüt in Zukunft in vernünftige Bahnen lenkt, um uns spielerisch helfen zu können. Wenn Bayern am kommenden Samstag nicht wieder mit der halben ProB-Mannschaft kommt, haben wir aber sicherlich eine realistische Chance auf die ersten Punkte, denn die sind bitter nötig.“

Sprungball ist wie gewohnt am kommenden Samstag um 19 Uhr im ehemaligen US-Camp.

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