Bad Aibling: Ein Herz für Familienunternehmen

Bad Aibling/München – Dr. Thomas Geppert (38), Vorsitzender des CSU-Ortsverbands Bad Aibling, ist neuer Bezirksvorsitzender der Mittelstands-Union (MU) der CSU Oberbayern. Die MU-Bezirksversammlung wählte ihn im Internationalen Getränkewissenschaftlichen Zentrum der TU München in Freising-Weihenstephan mit 96 Prozent zum Nachfolger von Bernhard Kösslinger.

Foto: Das neue Führungsteam der MU Oberbayern (v.l.) – Neu gewählter stv. Bezirksvorsitzender Dr. Uwe Kist, stv. Bezirksvorsitzender Richard Grassl, stv. Bezirksvorsitzende Walentina Fahms, neu gewählter Bezirksvorsitzender Dr. Thomas Geppert, Landtagspräsidentin und CSU-Bezirksvorsitzende Oberbayern Ilse Aigner (MdL) und stv. Bezirksvorsitzender Dr. Andreas Lenz (MdB)

Zu den ersten Gratulanten gehörte Oberbayerns CSU-Bezirksvorsitzende Ilse Aigner MdL, die zuvor in ihrer Rede die Bedeutung von Mittelstand und Mittelschicht und die Arbeit der MU für Bayern und die CSU betont hatte. Darüber hinaus gratulierten die Bundestagsabgeordneten Michael Kießling und Dr. Andreas Lenz, der Freisinger Landratskandidat Manuel Mück und OB-Kandidat Jürgen Mieskes.

In seiner Bewerbungsrede stellte Geppert klar, dass ihm insbesondere der kleine meist familiengeführte Mittelstand am Herzen liegt: „Im Vergleich zu Großbetrieben und Konzernen hat er es grundsätzlich schwerer. Er hat keine eigene Rechtsabteilung, keine Mitarbeiter, die sich speziell um Dokumentationen kümmern. Er macht alles alleine – diesen dürfen wir nicht im Stich lassen, denn er ist unser Stabilitätsanker.“ Gleichzeitig braucht es Lösungen auf die drängendsten Herausforderungen: „die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum insbesondere für Mitarbeiter, die Sicherstellung von beruflich qualifizierten Fachkräften, der Abbau von Bürokratie und ein an die Realität angepasstes flexibles Arbeitszeitgesetz“, sagte Geppert.

In der aktuellen Klimadiskussion sei es wichtig, dass die Gesellschaft zusammengehalten und nicht mit radikalen Parolen gespalten werde. Dazu gehöre ein vernünftiger Dreiklang aus Ökonomie, Ökologie und Sozialem. „Was für einen effektiven Klimaschutz gebraucht wird, muss vorher in der Wirtschaft finanziert, entwickelt und von ihr angeboten werden. Die Innovationen kommen aus dem Mittelstand. Unsere Antwort ist daher unser heutiges Motto: Mehr Wirtschaft wagen“, ergänzt Geppert.

Geppert wohnt in Bad Aibling und ist hauptberuflich Landesgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern. Neuer Stellvertretender MU-Bezirksvorsitzender ist Dr. Uwe Kirst (Freising), neue Schriftführerin ist Annette Fischer (Landsberg), neue Beisitzerin Claudia Huber (Fürstenfeldbruck). Die MU Oberbayern zählt über 1.000 Mitglieder und versteht sich als Anwalt und Stimme für Mittelstand und Mittelschicht.

 

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Ein Kommentar zu “Bad Aibling: Ein Herz für Familienunternehmen

  1. Durchblick für Aibling

    Das wäre ein Bürgermeisterkandidat: gut vernetzt, Jurist und Akademiker, fest im Tourismus stehend, CSU und Bad Aiblinger!

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