Ein starkes Netzwerk für Energieeffizienz

14 Kommunen aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein sind mit dabei

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Landkreis – 14 Kommunen aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein wollen sich zu einem kommunalen Energieeffizienznetzwerk zusammenschließen. Das Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) an der Technischen Hochschule Rosenheim hat jetzt den entsprechenden Förderantrag beim Projektträger Jülich gestellt, der das Programm für das Bundesumweltministerium umsetzt. Die Bewilligung des Förderantrags wird im März 2020 erwartet.

Im Rahmen des Netzwerks wollen die Kommunen konkrete Maßnahmen zur Einsparung von Energie umsetzen, um so Kosten und CO2-Emissionen zu senken. Dabei profitieren sie von dem Erfahrungsaustausch im Netzwerk und der fachlichen Beratung durch das Institut von Prof. Dr. Dominikus Bücker. Auch mit den starken Akteuren der Energiewende vor Ort, der Energiezukunft Rosenheim für die Rosenheimer Kommunen und der Energieagentur Südostbayern für die Traunsteiner Kommunen, ist eine Zusammenarbeit geplant.

 

Richard Weißenbacher, Leiter der auch für Energiewende und Klimaschutz zuständigen Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim, freut sich auf das neue Netzwerk: „Wir begrüßen es sehr, dass unsere Gemeinden sich so zahlreich zusammenschließen, um die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz gemeinsam anzugehen“. Auch Prof. Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim, begrüßt die Initiative: „Wir als Technische Hochschule in der Region freuen uns, das Netzwerk mit unseren vielfältigen Kompetenzen im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu unterstützen.“

 

Über INEV: Das Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) ist ein eigenständiges Institut an der TH Rosenheim. Das INEV setzt sich für eine nachhaltige Energieversorgung und eine effiziente Nutzung von Energie in Unternehmen und Kommunen ein. Das Institut hat die Funktion einer Schnittstelle zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. In den Schwerpunkten Energieversorgung, Energieeffizienz und Wärmenetze unterstützt das Institut Kommunen, Unternehmen sowie Nah- und Fernwärmeversorger bei der Entwicklung und Umsetzung von Konzepten und Maßnahmen zur nachhaltigen und effizienten Nutzung von Energie sowie bei der Entwicklung neuer Verfahren und Technologien. Darüber hinaus bieten es Dienstleistungen im Bereich der Förderberatung, Zertifizierung und Prüfung an.

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