Kolbermoor: Stefan Reischl an der Spitze

Aufstellungsversammlung der Parteifreien zur Stadtratswahl 2020

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Kolbermoor – Die Liste der Parteifreien Kolbermoor zur Stadtratswahl 2020 steht. Als Kandidat für das Bürgermeisteramt wurde Stefan Reischl (Foto) nominiert. Reischl nahm die Gelegenheit war, einige Entwicklungspunkte für Kolbermoor aus seiner Sicht darzustellen. Der Landratskandidat der Parteifreien/ÜWG, Stephanskirchner Bürgermeister Rainer Auer, war mit vor Ort gratulierte allen Kandidaten und stellte sich und seine Ziele für den Landkreis vor.

Gerhard Schlarb, Vorsitzender der Parteifreien Kolbermoor e. V. freute sich, dass der einstimmige Vorschlag der Vorstandschaft für die Kandidatur  Stefan Reischl als Bürgermeisterkandidat auch von der Versammlung  zu 100 %  angenommen wurde.  Schlarb hob hervor, dass Stefan nunmehr seit fast sechs Jahren im Stadtrat ist und sich in die Kolbermoorer Themen gut eingearbeitet hat. Als ehrenamtlicher Leiter des Heimat- und Industriemuseums Kolbermoor ist er ein Kenner der örtlichen Geschichte. Schlarb freute sich über die ausgewogene Liste, die eine Verbesserung der Anzahl der Mandate erwarten lässt.

Bürgermeisterkandidat will ein Miteinander

Der 47-jährige Kandidat Stefan Reischl erläuterte zunächst seinen beruflichen Werdegang als Einzelhandelskaufmann und Inhaber eines Haushaltswarengeschäftes. Bei seiner Vorstellung ging er insbesondere auf die Innenstadtentwicklung mit der Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes, der Bahnunterführung ein. „Es wird sich sicher in der Bauzeit eine große Verkehrsbelastung für die Bürger ergeben, die sich jedoch nach Abschluss der Maßnahmen in Wohlgefallen auflöst.“  Punkte wie bedarfsgerechte Kindertagesstätten, Fahrrad- und Klimaschutzkonzept, die aus geologischer und verkehrlicher Sicht nicht sinnvolle Brenner Nordzulauftrasse im Stadtgebiet, bezahlbare Wohnungen durch kommunalen Wohnungsbau, Entwicklung in den bestehenden Bebauungsplänen und städtischen Grundstücken werden seiner Ansicht nach viel Kraft erfordern. „Der nunmehr geplante Ausbau und künftige Rechtsanspruch der Ganztagsschulen wird alle Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen stellen“, sagte Reischl. In den nächsten Monaten will Reischl bei Stammtischen und Infoständen mit den Bürgern zu diesen und weiteren Themen diskutieren.  Ein gutes Miteinander mit allen im Stadtrat vertretenen Parteien bzw. Personen ist dem Kandidaten sehr wichtig.

Gewählte Kandidaten für die Stadtratsliste:

Nach Vorstellung der einzelnen Kandidaten wurden folgende Personen in geheimer Wahl nominiert: Stefan Reischl, Einzelhandelskaufmann (47), Dieter Kannengießer, Verwaltungsfachwirt (62), Florian Brandl, Verwaltungsfachwirt (38), Kerim Bacak, Juwelier (57),  Josef Hartinger, selbständiger Elektromeister (58), Gabi Elsperger, Einzelhandelskauffrau (53), Christian Sandig, Betriebsingenieur (39), Alois Wittmann jun., stellv. Betriebsleiter (40), Wolfgang Oswald, Tiefbauunternehmer (56),  Caroline Rohmann, Bürokauffrau (51), Max Schlarb, Landwirtschaftsmeister BIO Bauer (32), Christian Keidl, selbst. Kfz. Aufbereitung (36), Matthias Kern, Elektroniker Meister (38), Julia Hartinger, Elektronikerin (25), Richard Protze, Geschäftsf. Ingenieur Mechatronik (27), Kerstin Leicher, Gesundheitspflegerin (38), Adi Kaiser, Bauunternehmer (58), Michael Bierbrodt, Fahrdienstleiter (30), Steffi Heinold, Projektmanagerin Master (35), Peter Kreipl, Wohnbauunternehmer (62),  Johanna Mauerberger-Kaffl, selbst. Kauffrau (39), Christian Sedlmayr, selbst. Heizungsbaumeister (39), Armin Schön, Beamter Telekom (56),  Manfred Werner, selbst. Gastronom (63) Ersatzbewerber:  Christian Staudinger, Bauhofmitarbeiter (39). Franz Taxer, Landwirt (48)

Landratskandidat Rainer Auer fordert Mut zu Veränderungen

Abschließend gratulierte der Stephanskirchener Bürgermeister und Landratskandidat Rainer Auer den gewählten und wünschte ihnen guten Erfolg.  Bei seiner Vorstellung forderte der 53 jährige engagierte Kommunalpolitiker mehr Mut bei den Landkreisthemen, insbesondere  beim Thema ÖPNV. „Ein weiter so, darf es nicht geben. Hier will ich tatsächliche Veränderungen in die Hand nehmen, so Auer“.  Das Stephanskirchner Gemeindeoberhaupt setzt sich seit Jahren kritisch mit dem Brenner-Nordzulauf auseinander: „Auch hier vermisse ich die differenzierte Sichtweise auf die Bedürfnisse der Bürger in unserer Region. Der schöne Landkreis Rosenheim dürfe nicht geopfert werden für übergeordnete wirtschaftliche Interessen.“ Es geht nicht darum, Probleme von links nach rechts in die Region zu schieben, sondern Lösungen zu finden, die tatsächlich den LKW-Verkehr minimieren. Die parteifreien Kolbermoorer waren begeistert von der engagierten Rede und versicherten  Rainer Auer ihre Unterstützung.

Pressebericht: Parteifreie Kolbermoor e. V.

 

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