Bad Feilnbach: Das Chiemsee-Kasperl kommt

Station auf Bayerischer Kasperltour am 27. November im Rathaus

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Bad Feilnbach – Klassisches Kasperltheater bietet das Team vom Chiemsee-Kasperl bei der Bayerischen Kasperltour. Und diese zeigt sich schon in Vorweihnachtsstimmung. „Kasperl rettet Weihnachten“ erzählt die Geschichte vom König, der Weihnachten absagen möchte, weil ihm der Räuber alle vom Christkindl gelagerten Weihnachtsgeschenke aus dem Schloss geklaut hat. Der Kasperl und das Weihnachtssternchen retten die Weihnachtsgeschenke und ersparen dem König die Blamage, Weihnachten absagen zu müssen.

Diese Vorweihnachtsgeschichte spielen Stephan Mikat und Kathy Puchalla am Mittwoch, 27. November um 15 Uhr im Rathaus Bad Feilnbach.

Immer wird bei den Aufführungen das neue Kasperllied von Kathy Puchalla gesungen. Die absolut gewaltfreien Geschichten sind auch für Kinder unter 3 Jahren geeignet.

Der Eintritt kostet an der Tageskasse (ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn geöffnet)  7 € pro Person, eine Familienkarte (4 Personen) 24 €.

Weitere Infos und Tickets im Vorverkauf gibt’s unter www.chiemsee-kasperl.de

Über das Chiemsee-Kasperl-Team:

In die lange Tradition des Kasperltheaters ordnet sich die Puppenspielerfamilie Mikat nicht als klassisches, professionelles Tourneetheater sein, sondern als kleiner Familienbetrieb, der die Freude am bairischen Kasperl mit anderen teilen möchte.

Das Team vom Chiemsee-Kasperl besteht aus Oberkasperl Stephan, Partnerin Kathy und der kleinen Denise (8 Jahre). Jeder im Team hat seine eigene Aufgabe. Stephan Mikat ist der bairische Kasperl. Er schreibt alle Stücke selbst und organisiert die Auftritte seiner kleinen Puppenspieler-Familie. Kathy ist die Künstlerin. Sie malt die Kulissen, kümmert sich um die Grafik und sorgt für die musikalischen Einlagen. Denise (8 Jahre) ist in ihren jungen Jahren Ratgeberin (schließlich ist sie seit 8 Jahren gelernte Puppenspielerin) und übernimmt abwechselnd kleine Rollen im Kasperltheater, sitzt aber auch liebend gerne im Zuschauerraum und gibt Tipps aus Sicht der Zielgruppe.

Dabei kommen zu den Chiemsee-Kasperl-Aufführungen nicht nur Kinder. Mehr als die Hälfte der Besucher sind Erwachsene. „Teilweise kommen drei Generationen in einer Familie zu unseren Vorstellungen“ meint Stephan Mikat.

Ihm ist wichtig, dass die Aufführungen authentisch sind und in die Region passen. „Bei uns spricht der Kasperl bairisch. Schließlich wohne ich im Chiemgau und bin dort aufgewachsen und spreche auch so, wie mir der Schnabel gewachsen ist. In unseren Weihnachtsgeschichten kommt auch noch das Christkind und kein „Weihnachtsmann“, meint der frühere Radio-Moderator, der natürlich stimmlich von seiner jahrelangen Mikrofonerfahrung profitiert.

Gerade jetzt vor Weihnachten ist der bairische Kasperl in Kindergärten und Schulen gefragt. Die Termine in der Adventszeit waren schon im Sommer ausgebucht. Hier merkt Stephan Mikat auch ein Umdenken des Personals in den Kindergärten und Schulen. Während früher wenige Tourneetheater quer durch die Republik gezogen sind und der Kasperl ruhig auch mal sächsisch sprechen durfte, wird jetzt wieder mehr Wert auf den Bayerischen Dialekt gelegt. Und da gibt es eben nicht viele Kasperlbühnen, die wirklich bairische Geschichten spielen können.

Alle Termine der Bayrischen Kasperltour gibt es im Internet unter www.chiemsee-kasperl.de. Hier gibt es neu auch einen Ticketshop, bei dem die Karten für die Kasperlvorstellungen online bestellt und sofort ausgedruckt werden können.

Bei den Chiemsee-Kasperl-Aufführungen sind die ersten Reihen immer für Kinder reserviert. Besonders gefragt sind die Teppichfliesen, bei denen die Kleinen am Boden sitzen dürfen. Aber auch für Erwachsene mit Kindern, die noch nicht alleine sitzen möchten, gibt es besonders reservierte Plätze.

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