Inntal: Syrer oder Rumäne?

Haft nach Reise mit gefälschtem Ausweis

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A93/Rosenheim – Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Montag einen syrischen Staatsangehörigen für drei Monate in eine Haftanstalt eingeliefert. Der Mann hatte versucht, mit rumänischen Dokumenten nach Deutschland zu gelangen.

In der Kontrollstelle nahe Kiefersfelden überprüften die Bundespolizisten die Fahrgäste eines Reisebusses. Einer der Insassen legte einen rumänischen Ausweis zur Kontrolle vor. Rasch stellten die Beamten fest, dass es sich hierbei um eine Fälschung handelt. Der Mann musste seine Busreise in die Bundesrepublik beenden. Laut ersten Erkenntnissen stammt der 40-Jährige ursprünglich aus Syrien.

Die zuständige Staatsanwaltschaft beantragte beim Rosenheimer Amtsgericht, aufgrund der klaren Sachlage ein beschleunigtes Verfahren durchzuführen. Das Gericht entsprach dem Antrag und verurteilte den Syrer wegen des illegalen Einreiseversuchs und Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 450 Euro. Mangels finanzieller Möglichkeiten musste der Verurteilte ersatzweise eine 90-tägige Haftstrafe antreten. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Gablingen gebracht.

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