Irschenberg: Drogen, Luxusuhr und Elektroschocker

Mehrere Fahndungserfolge der Grenzpolizei in den letzten Tagen

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Irschenberg – Beamte der Grenzpolizeistation Kreuth kontrollierten einen Pkw mit rumänischer Zulassung an der Tank- und Rastanlage Irschenberg. Eine im Ablagefach der Fahrertüre befindliche Taschenlampe machte die Fahnder stutzig: Es handelte sich um einen Elektroschocker, der als Taschenlampe getarnt war. Auf den Besitzer des verbotenen Gegenstandes kommt eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz zu und die „Taschenlampe“ wurde sichergestellt.

Einen wertvollen Fund machten Fahnder der Grenzpolizei Raubling am Handgelenk eines serbischen Staatsangehörigen: Die Armbanduhr Marke Rolex im Wert von über 30.000 Euro war im Jahr 2016 in Berlin bei einem Wohnungseinbruch entwendet worden. Wie der Mann zu der teuren Uhr kam, müssen weitere Ermittlungen klären.  Nach der Sachbearbeitung konnte der 33-Jährige seine Reise Richtung Salzburg fortsetzen – ohne Armbanduhr.

Ein besonderes Versteck hatte sich ein 26-Jähriger ausgedacht, jedoch die Gründlichkeit der Schleierfahnder unterschätzt: Bei einer Kontrolle nahe Bad Feilnbach wurde in der Unterhose des Mannes eine Tüte mit 1300 Stück Cannabissamen aufgefunden. Der Wert der unter das Betäubungsmittelrecht fallenden Samen liegt im höheren 4-stelligen Eurobereich. Nach erfolgter Strafanzeige wegen Schmuggel von Cannabis konnte der Mann aus Albanien die Dienststelle „erleichtert“ verlassen.

Gleich mehrere Staatsanwaltschaften suchten den italienischen Fahrer einer Sattelzugmaschine. Er wurde an der A8 am Parkplatz Eulenauer Filz einer Kontrolle unterzogen. Gegen ihn lag u. a. ein Untersuchungshaftbefehl wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz vor. Der 27-Jährige wurde in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert.

Ebenfalls am Parkplatz Eulenauer Filz überprüften die Schleierfahnder einen griechischen Staatsangehörigen in einem Pkw deutscher Zulassung. Die Kontrolle ergab einen bestehenden Haftbefehl zur Strafvollstreckung wegen Steuerhinterziehung. Dieser konnte mit Zahlung von 3720,45 Euro abgewendet werden und der Mann seine Fahrt nach Griechenland fortsetzen.

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