Update Lkw-Unfall: Stau im Inntal

Nach Sattelzug-Crash - rechter Fahrstreifen Richtung Rosenheim gesperrt - 15 Kilometer Stau

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A93 – Ergänzende Infos zum Lkw-Unfall, der sich heute am frühen Morgen auf der Inntalautobahn ereignet hat (wir berichteten): Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der 40-jährige Fahrer aus Kroatien mit einem kroatischen Sattelzug über einen längeren Zeitraum und mit sehr geringer Geschwindigkeit den Seitenstreifen der A 93 in Richtung Rosenheim. Etwa einen Kilometer vor der Ausfahrt Brannenburg näherte sich ein italienischer Sattelzug, der von einem 40-jährigen Serben gelenkt wurde und es kam zum Zusammenstoß der beiden Sattelzüge.

Die beiden Lkw-Fahrer wurden in umliegenden Kliniken stationär aufgenommen und verleiben dort für 48 Stunden zur Beobachtung.

Der Auflieger des kroatischen Sattelzuges wurde hinten links erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die Zugmaschine des italienischen Kühlzuges wurde vorne rechts stark deformiert. Beide Sattelzüge kamen nach rechts von der Fahrbahn ab und landeten im Grünstreifen. Entgegen der ersten Meldung fiel der italienische Sattelzug nicht um. Die Bergung und anschließende Abschleppung dieses Sattelzuges läuft derzeit noch. Die Leitplanke wurde im Bereich der Unfallstelle über eine Länge von etwa 40 bis 50 Metern stark deformiert, bzw. aufgerissen.

Der rechte Fahrstreifen ist nach wie vor gesperrt und es kommt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Rückstau geht derzeit bis zur Landesgrenze und beträgt rund 15 Kilometer.

Wie lange die Sperrung des rechten Fahrstreifens aufrecht erhalten bleiben muss, ist derzeit noch nicht absehbar. Das THW übernahm die Abladung der beiden Sattelauflieger. Ortskundigen Autofahren wird empfohlen, die Unfallstelle zu umfahren.

Nach Begutachtung durch einen Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim muss das Erdreich, das durch den ausgelaufenen Kraftstoff verunreinigt wurde, abgetragen werden. Das Ausbaggern erfolgt nach der Bergung des italienischen Sattelzuges.

Der Sachschaden an den Sattelzügen beläuft sich nach derzeitigem Stand auf zirka 180.000 Euro, zuzüglich beschädigter Leitplanken und Kosten für das Ausbaggern und Entsorgen des verunreinigten Erdreiches. Sobald die Sperrung des rechten Fahrstreifens aufgehoben wird, erfolgt eine erneute Meldung.

Foto: © THW

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