Bad Aibling: Ausstellung wird verlängert

Wanderausstellung „Leben im Chaos – Chaos im Leben“ im Rathaus noch bis zum 30. Januar zu sehen

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Bad Aibling – Aufgrund des großen Interesses wird die Wanderausstellung „Leben im Chaos – Chaos im Leben“ im Rathaus in Bad Aibling verlängert. Sie wird noch bis einschließlich 30. Januar im ersten Stock des Rathauses vor der Stadtbücherei zu sehen sein. Die Ausstellung beschäftigt sich mit einem Thema, das unter Begriffen wie Messie-Syndrom, pathologisches Horten oder Verwahrlosung bekannt ist.

Foto: Das Projektteam des Landkreises hinter der Ausstellung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheits- und Sozialwesen haben in ihrer täglichen Arbeit Kontakt mit Menschen, die diesem Problemkreis anzurechnen sind. Mehrere Sozialverbände und Organisationen sowie der Landkreis Rosenheim beschlossen daher, sich für die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle zu engagieren, die sich um diese Personengruppe kümmert und die Akteure vernetzt. Die Wanderausstellung „Leben im Chaos – Chaos im Leben“ soll eine Möglichkeit sein, auf die Personengruppe und die Stellen, die Hilfe bieten, aufmerksam zu machen.

 

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Ein Kommentar zu “Bad Aibling: Ausstellung wird verlängert

  1. Ernst-Christian Pahl

    Ist es jetzt schon so weit, daß die Öffentliche Hand nicht vorhandene Nachfrage nach ihren Angeboten mit Tricks anzuheizen versucht, wie sie sonst nur von Wanderzirkussen oder Teppichhändlern bekannt sind: “wegen großen Interesses” oder auch “solange der Vorrat reicht” ? ( Dumm nur, daß jeder Besucher des Lesecafés sich seit Wochen von der gähnenden Leere vor den Stellwänden überzeugen kann. Was bestenfalls ins Auge fällt, ist das unbeholfene Deutsch : “Kennen Sie Jemanden ?” statt “Kennen Sie jemand ?)”. . . Liegt vielleicht die Antwort darin, daß der überbordende Sozialstaat zu seinen “Lösungen” erst noch die Probleme selber schaffen muß, um den Stelleninhabern eine Existenzberechtigung zu verschaffen ? Last, not least: Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß erstens die sog. Messies von mehr als einer Stelle betreut werden und zweitens, daß die Betroffenen durchaus nicht immer unter ihrer Eigenheit leiden, sondern es als Schutzwall gegen eine verständnislose Umwelt betrachten.
    P.S. Kann man etwas verlängern, was von vornherein nicht terminiert war ?

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