Firegirls werden Favoritenrolle gerecht

Aiblings Basketballerinnen gewinnen in Marktheidenfeld mit 62:44

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Bad Aibling/Marktheidenfeld – Auch ein denkbar dünner Kader kann die Basketballdamen des TuS Bad Aibling nicht von einem Auswärtssieg abhalten. Bei der Begegnung am Samstag behielten die Firegirls schließlich mit 62:44 klar die Oberhand und können sich so an der Spitze der Regionalliga Südost behaupten.

Die sechs tapferen Aiblinger Mädels (5 Spielerinnen mit Trainerin) waren trotz langer Anreise nach Marktheidenfeld von Spielbeginn hellwach und konnten somit Ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Dabei stand die Auswärtsfahrt unter keinem guten Stern, denn Ex-Bundesligaspielerin Steffi Pölder, normalerweise eine wichtige Stütze im Spiel, erkrankte kurz vor der Abfahrt und auch die Ersatzspielerinnen aus der zweiten Mannschaft waren nicht verfügbar, da diese an diesem Tag selbst ein Spiel hatten. So entschloss sich Trainerin Julijana Kancevic kurzfristig dazu, selbst ihre Sportsachen einzupacken und immer wieder mal durch ihren Einsatz die Spielerinnen zu entlasten.

Diese Rechnung ging auf, denn obwohl das Team zuerst in Rückstand lag, konnten Firegirls das 1. Viertel ausgeglichen gestalten und am Ende sogar mit 15:14 für sich entscheiden.

Im 2. Viertel kamen die Aiblingerinnen dann richtig in Fahrt und verschafften sich einen soliden Vorsprung mit 33:19.
Die Gastgeber aus Marktheidenfeld waren auch nach der Pause nicht in der Lage, diesen Rückstand wett zu machen, obwohl sie in der Verteidigung alles versuchten, mehrere Angriffe der Firegirls gekonnt vereitelten und auch selbst wieder zu mehr Punkten kamen. Nach dem 3. Viertel stand es 50:34 für die Gäste aus Bad Aibling und so waren die letzten zehn Minuten quasi ein Selbstläufer. Die Basketballerinnen aus der Kurstadt ließen nichts mehr anbrennen und siegten schließlich verdient mit 62:44.

Mit dem Selbstbewusstsein eines Tabellenführers wollen die Firegirls nun bei den folgenden zwei Auswärtsspielen (Jena 18.01.und Elsenfeld 25.01.) ihre Siegesserie fortführen. Mit einer ähnlich konzentrierten Leistung wie am Samstag ist das durchaus im Bereich des Möglichen.

 

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