Rosenheim: Autobastler im Visier

Polizei beanstandet bei Kontrollen mehrere technisch veränderte Fahrzeuge

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Rosenheim – Von Freitag auf Samstagnacht wurden drei Fahrzeuge von der Rosenheimer Polizei beanstandet, da zum Teil erhebliche technische Veränderungen vorlagen. Kurz vor Mitternacht, gegen 23.00 Uhr wurde in der Innstraße ein 18-jähriger Rosenheimer mit seinem BMW angehalten und kontrolliert. Der Abstand bei den Rädern wurde technisch verändert, um eine optische Verbreiterung erzielen zu können.

Das Fahrwerk wurde entgegen den Herstellervorgaben nach unten versetzt, um den BMW tiefergelegt erscheinen zu lassen. Größere, gelochte Bremsscheiben waren ebenfalls verbaut. Die Weiterfahrt wurde noch vor Ort unterbunden, ein Bußgeldverfahren wurde eingeleitet.

 

Gegen 00.30 Uhr konnte dann in der Aisingerstraße ein 19-jähriger Rosenheimer mit seinem Mercedes angehalten und kontrolliert werden. Der angebaute Heckspoiler hatte keine allgemeine Betriebserlaubnis und die verbauten Fahrwerksfedern mit Sonderrädern sowie das Sportlenkrad hatten dies auch nicht. Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

 

Nur 10 Minuten später erfolgte die Kontrolle eines 21-jährigen VW-Fahrers aus Rohrdorf in der Schönfeldstraße. Die lichttechnischen Einrichtungen wurden dahingehend verändert, dass der VW einen sog. „Bösen Blick“ erhält, der Heckspoiler war nicht eingetragen und die Außenspiegel entsprachen auch nicht den Herstellervorgaben und hatten keine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE). Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

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