Kolbermoor: Oldies nonstop

Kolbermoor – The FINE is back! Die Oldie-Coverband spielt am kommenden Samstag, den 18. Januar, ab 20 Uhr Songs aus der Beat-Rock-Pop-Ära der 60er und frühen 70er mit neuem Gitarristen und bei freiem Eintritt zum 32-jährigen Bestehen des Kolbermoorer Bistros Grammophon von Stefan Harster.

Die Konzert-, Festival- und Partyband mit Power, doch ebenso „FINEgefühl”, legte zuletzt eine längere schöpferische Pause ein, um mit dem neuen Gitarristen Jürgen Hofbauer das facettenreiche Repertoire einzuüben. Er ist Lehrer an der Musikschule Rosenheim und ergänzt mit manchen „FINEheiten” den Sound der übrigen – nun ja – nicht mehr ganz jungen Musiker:
Sänger Manfred Lenz, Chef der MusikInitiative Rosenheim, umrahmte mit seiner Swingformation Jazzica bereits 1989 den ersten Jahrestag der musikalischen Kleinkunstbühne, Alex Mühlbauer ist mit Keyboard und akustischer Gitarre gestählt in diversen Coverbands, Bassist Xaver Spiess, ebenso ein altersgemäßer Spross der sehr kreativen Dekade rund um den „summer of love” und Christoph Kuchler fungiert als das „rhythmische Gewissen” der Band.

The FINE spielten u.a. beim Stadtfest Rosenheim, beim Aiblinger „Kultur im Park” vor ca. 1.000 Zuhörern oder beim „Bluwonda Festival” in Landshut vor etwa 800 Oldiefans in ausgelassener Stimmung. Wiewohl sich im Programm zahlreiche Gassenhauer finden – mit leichtem Schwerpunkt von Klassikern der Fab Four aus Liverpool -, so interpretiert The FINE aber nicht nur Gängiges. Vielmehr entdeckt das überraschte Publikum auch manch’ unbekannten Leckerbissen der großen Popgruppen der „Golden Sixties”. Die fünf FINEerer spannen den musikalischen Bogen u.a. von den Beatles bis zu den Rolling Stones, Joe Cocker, Eric Burdon, The Doors, The Kinks, Manfred Mann, Simon & Garfunkel oder Bob Dylan.

Die Musiker glauben, dass die 60er einen Zeitgeist hatten und Musik mehr ist als eine Handvoll Töne. The Beat goes on … und sozusagen als Ergänzung gibt es zu einigen Songs kleine interessante „Hintergrundstories”.
Wie der Bandname, der sich von „fein” herleitet, bereits in den Siebzigern zustande gekommen ist, wird natürlich hier nicht verraten; Oldie-Liebhaber müssen sich dazu vielmehr schon auf den Weg ins Grammophon machen, das seit über zehn Jahren eine regelmäßige Bühne für renommierte wie neue Gruppen bietet …

Der Eintritt ist frei. Der Hut geht durch!