Bruckmühl: „Anders rund“

Ausstellung in der Galerie mit Gemälden und Skulpturen von Lali Johne und Martin Schneider

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Bruckmühl – Ab dem kommenden Sonntag, dem 2. Februar, zeigt die Galerie Markt Bruckmühl unter dem Titel „anders rund“ Malerei von Lali Johne und Skulpturen von Martin Schneider (Foto o.). Die Vernissage beginnt um 11 Uhr, Fatema Mian und Heribert Heindl sprechen die einführenden Worte, die Begrüßung übernimmt 3. Bürgermeisterin Hermine Obermeyer.

Lali Johne, Jahrgang 1953, stammt aus Rosenheim. Sie studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München, sowie Kunstgeschichte und Philosophie. Ihre Arbeiten sind seit mehr als drei Jahrzehnten im In- und Ausland zu sehen. Ihre zum Teil sehr großformatigen Arbeiten beeindrucken durch intensive Farbwahl; immer wieder neu aufgetragen, erhalten die Bilder geradezu eine dreidimensionale Wirkung. So entsteht der Eindruck von Bewegung, Beschwingtheit und Rhythmus. „Zuallererst horche ich. Ich horche. Gewöhnlich fängt dann meine Hand an, mitzuhorchen. Wenn ich Glück habe, hört sie richtig, filtert sie richtig, bewegt sie sich rhythmisch. Wenn ich Glück habe, übernimmt sie die Führung“, beschrieb die Künstlerin selbst einmal den Beginn eines Schaffensprozesses. Es überrascht daher nicht, dass sich bei den Arbeiten von Lali Johne häufig die Assoziation zur Musik einstellt. Durch zahlreiche lange Auslandsaufenthalte geprägt, spiegeln sich in den Werken der Malerin oftmals Impressionen des jeweiligen Aufenthaltsortes wider.

Martin Schneider, Jahrgang 1952, absolvierte die Fachschule für Holzbildhauer in Oberammergau und studierte anschließend an der Akademie der Bildenden Künste München, war Meisterschüler bei Prof. Leo Kornbrust. Seit knapp 40 Jahren ist er auf Bildhauersymposien und Ausstellungen im In- und Ausland vertreten, immer wieder besonders in Japan. Obwohl er seine künstlerische Arbeit ursprünglich mit dem Material Holz begann, ist inzwischen längst der Stein zu seinem Ausdrucksmittel geworden. Ob Granit, Muschelkalk, Marmor, Kalkstein: Stein ist die Materie, die Martin Schneider inspiriert. Und zwar zu Formen, bei denen es kaum Kanten gibt. Rund sind sie, die Arbeiten des Künstlers, glatt, bearbeitet von allen Seiten, von allen Seiten auch aussagekräftig. Bei der Präsentation seiner Arbeiten setzt der Künstler auf deren Stärke, ohne Sockel, auf dem Boden liegend, immer wieder neu arrangiert, versetzen sie den Betrachter in Erstaunen, wie biegbar Stein scheinbar sein kann. Text: Cornelia Ahrens

Dauer der Ausstellung: 2. Februar bis 8. März 2020

Öffnungszeiten: Mittwochs von 14.00 bis 18.00 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr.

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