Der Greta aus Bad Aibling

Urkunde „Umweltpakt Bayern" für medizinische Fußpflege Alexander Wolff

Bad Aibling – Das Gute kann so einfach sein. Alexander Wolff, Fußpfleger aus Bad Aibling, erhielt am Mittwochabend im Aiblinger Stadtrat aus den Händen von Bürgermeister Felix Schwaller eine Urkunde für seine Teilnahme am „Umweltpakt Bayern.” Wolffs kleiner Akt mit großer Wirkung: Durch umweltgerechtes Waschen spart er im Jahr 6,8 Tonnen CO2 ein.

An die Stadtratsmitglieder und Zuhörer gewandt, sagte der Kandidat der ÜWG (Listenplatz 13): „Angespornt dadurch, dass Thorsten Leidag-Hartlmaier, ebenfalls von der ÜWG, mit seiner Firma SparringsPartner im November schon eine Umweltauszeichnung bekommen hat, dachte ich – das kann ich auch.” Tatsächlich checkte der Fußpfleger dann mit einem Strommessgerät seine Waschmaschinenprogramme im Betrieb durch und konnte so das umweltfreundlichste Programm ermitteln. Ergebnis: 6,8 Tonnen CO2-Ersparnis, bei nur einer Waschmaschinenladung pro Tag. Wolff will mit diesem Beispiel vorangehen und aufzeigen: Klimaschutz ist für alle möglich, man muss nur bei sich selbst und im Kleinen damit anfangen.

„Das kann jeder machen. Die ECO-Programme bei Waschmaschinen verhalten sich zwar unterschiedlich, doch da muss man eben ausprobieren, was am effektivsten ist”, sagt er. Alexander Wolff will mit umwelt- und klimaschützenden Maßnahmen noch weiter machen. Das nächste Projekt ist die Beleuchtung. „Bei mir im Betrieb kann ich mit Bewegungsmeldern, LED-Lichtern und Energiespar-Lampen einiges noch einsparen.”

 

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Ein Kommentar zu “Der Greta aus Bad Aibling

  1. Ernst-Christian Pahl

    Eine Greta, zwei Gretas, viele Gretas: Leute, hört auf Fußpfleger und Treckerfahrer ! Tut endlich was und geht in den eigenen Keller oder fahrt mal nach Unterfranken ! Was momentan im Aiblinger Stadtrat abgeht, tritt die Würde der Institution mit Füßen und ist eine Beleidigung der Intelligenz der Bürger. Oder üben sich die Ratsmitglieder noch kurz vor Toresschluß in Kollektiv-Buße für die Schuldenorgie ihrer Amtszeit ? Ich bin gespannt, wie weit man das Sitzungsniveau noch senken kann – “Klimahysterie” trifft es schon nicht mehr.

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