Brannenburg/Raubling: Jugend kifft

Jugendschutzkontrollen im Vorfeld des Faschingstreibens - Drogen, Alkohol und Zigaretten bei Jugendlichen beanstandet

In den letzten Wochen wurde im Bereich Brannenburg und Raubling verstärkt auf den Jugendschutz geachtet. Hierbei wurde eine Vielzahl von Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren teilweise mit Zigaretten, Alkohol und auch verbotenen Rauschmitteln wie Cannabis angetroffen. Vorausgegangen waren Hinweise von besorgten Eltern und Mitteilungen der örtlichen Schulen. Aber auch vermehrt auftretende Anzeigen im Bereich Sachbeschädigungen durch Graffiti/Schmierereien. 

Mit einer aufwendig organisierten Kontrollaktion versuchte die Brannenburger Polizei auf den sorglosen Umgang mit illegalen Drogen, sowie Zigaretten- und Alkoholkonsum der Kinder und Jugendlichen hinzuweisen. Im Zuge dessen wurden insgesamt 25 Jugendliche insbesondere im Umfeld der Schulen wegen ihres Zigarettenkonsums beanstandet. Die Zigaretten wurden abgenommen und nach Verständigung der Eltern an diese herausgegeben bzw. vernichtet.

Nicht so glimpflich erging es denjenigen, die mit Cannabis angetroffen wurden. Dabei ging es zwar nur um kleine Mengen im Grammbereich, was jedoch trotzdem nicht zu tolerieren war und zur Strafanzeige führte. Diese werden der Staatsanwaltschaft vorgelegt und enden in den meisten Fällen bei jungen Erstaufgriffen mit abzuleistenden Sozialstunden und aufwendigen Therapieterminen.

Auch in Zukunft wird sich die Polizei Brannenburg massiv gegen den latenten Drogen- und Alkoholmissbrauch insbesondere bei Kindern und Jugendlichen einsetzen und hofft dabei weiterhin auf die Unterstützung der Eltern, Schulen und anderen Behörden.

Ziel war es die Einsichtigkeit der Jugendlichen zu stärken und über Gefahren aufzuklären. Bei vielen erschien es als ganz normal und völlig gefahrenlos, bereits mit 13 oder 14 zu rauchen oder Alkohol zu konsumieren. Auch der Konsum von Cannabis erschien einigen als ganz selbstverständlich. „Das macht doch jeder !“

Daher auch ein Appell an alle Eltern, mit ihren Kindern die Thematik ernsthaft zu diskutieren und die weitreichenden negativen gesundheitlichen und auch strafrechtlichen Folgen bei Verstößen darzustellen. Die Gesetzeslage ist in Bayern klar definiert, der Besitz von Marihuana ist strafrechtlich verboten und führt zu einer Anzeige, dies ist vielen wohl nicht in diesem Maße bewusst. Entsprechende Vorstrafen können auch dazu führen, dass möglicherweise der Berufsstart in einen Wunschberuf erschwert oder sogar zerstört wird.

 

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