Aiblinger Patrick Weisser auf Platz 5

Bundessichtungsturnier der U21-Judoka in Strausberg

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Nach seinem starken Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften der Männer (wir berichteten) ging es für Patrick Weisser (2.v.r.) vom TuS Bad Aibling zum Bundessichtungsturnier des Deutschen Judo-Bundes der U21-Judoka nach Strausberg in Brandenburg.

Dort ging er „auf Deutschlandniveau“ in der Gewichtsklasse bis 60 kg an den Start, erwischte einen guten Start und kam in den Flow: Den ersten Kampf gewann er gegen Erik Hobein mit einer großen Außensichel (O-soto-gari) vorzeitig, mit einem sogenannten „Ippon“. Gegen Max Zinnagel siegte er, ebenfalls vorzeitig, mit einem sehenswerten Schulterwurf (Morote-seoi-nage).

Mit der gleichen Technik schlug er Jens Lecloux in Kampf drei. Auch den vierten Kampf konnte er für sich entscheiden, mit einem krachenden Ausheber (Ura-nage) beförderte er Liam Herrmann auf die Matte.

Hoch her ging es im fünften Kampf gegen Nicolas Kunze: Zunächst ging er mit einem tiefen Morote-seoi-nage in Führung. Kunze glich mit einem Schulterwurf aus. Kunze griff erneut an, Weisser konterte den Ansatz, die Wertung ging aber an Kunze, weil die Kampfrichter Kunzes Fuß beim Aiblinger eingehakt sahen. Eine umstrittene und harte Entscheidung, aber Weisser musste mit der Niederlage leben.

Auch den nächsten Kampf verlor er, als er sich einem Innenschenkelwurf (Uchi-mata) von Liam Herrmann beugen musste. Am Ende blieb Platz 5, Patrick Weisser war mit dem erzielten Ergebnis nicht zufrieden, trotz einer guten 4 : 2 – Kampfbilanz.

Sein Vater Denis Weisser: „Patrick hat tolles Ippon-Judo gezeigt und gehört zu den Besten in Deutschland. Hopp oder Top war wohl sein heutiges Motto. Ich bin sicher, dass seine Techniken und seine Vielseitigkeit Bundestrainer Pedro Guedes gefallen haben, aber das Ziel für die Zukunft sollten etwas mehr Stabilität und Sicherheit sein.“ Text: Denis Weisser

Foto: Udo Quellmalz

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