Miesbach: Qualm aus der Matratze

30 Feuerwehrleute verhindern nach technischem Defekt Schlimmeres

image_pdfimage_print

Am frühen Freitagabend ging kurz vor 19 Uhr in  der Integrierten Leitstelle Rosenheim die Meldung über einen Dachstuhlbrand in Miesbach ein. Mitteiler war der Kreisbrandinspektor selbst, der von einer Bekannten, in deren Haus sich die ganze Geschichte ereignete, telefonisch informiert worden war. Die Feuerwehren Miesbach und Wies eilten mit insgesamt knapp 30 Mann und mehreren Fahrzeugen zu einem Einfamilienhaus am Grießer in Miesbach.

Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Geschädigten, eine Mutter mit ihrer 10-jährigen Tochter bereits zu einer Nachbarin begeben. Im Haus selbst qualmte es stark. Der Feuerwehr gelang es mit vereinten Kräften und technischem Gerät dennoch schnell die Ursache ausfindig zu machen und den Schmorbrand unter Kontrolle zu bekommen.

Im Zimmer der 10-Jährigen hatte vermutlich ein technisches Gerät auf der Matratze einen Kurzschluss, wodurch diese stark zum Qualmen begann. Ein Feuer konnte zum Glück durch das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte verhindert werden. Die 48-jährige Mutter und ihre Tochter blieben unverletzt. Die stark verschmorte Matratze wurde aus dem Haus entfernt. Außerdem entstand ein Rußschaden an der Wand und der Holzverkleidung an der Decke. Der Gesamtschaden kann auf ca. 2000 Euro geschätzt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren