Politik von Aiblingern für Aiblinger

SPD-Wahlversammlung beim Kriechbaumer in Mietraching

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Der erste Gewinner der Kommunalwahl 2020 steht schon fest: Es ist der Wirt vom Kriechbaumer in Mietraching. Denn sein Haus ist Herberge für die Wahlveranstaltungen fast jeder Partei. Und so lange die Säle voll sind, wird’s sein Schaden nicht sein. Jetzt war der SPD-Ortsverein zu Gast. Bürgermeisterkandidatin Petra Keitz-Dimpflmeier (Foto), ihre Fraktionskollegen Richard Lechner, Sepp Glaser und Rudi Hofschneider sowie die weiteren Stadtratskandidaten hatten in das Gasthaus eingeladen.

Schnell wurde klar, dass nicht nur die Mietrachinger dem Informationsangebot gefolgt waren. Mit zahlreichen Interessierten platzte die Versammlung  noch vor Beginn aus allen Nähten und es musste kurzfristig in den nächstgrößeren Raum umgezogen werden.

Eingangs nahm Bürgermeisterkandidatin Keitz-Dimpflmeier Leitsprüche von Mitbewerbern kritisch unter die Lupe, die Bad Aibling im Herzen hätten oder aus Liebe zu Aibling anträten. Nach Keitz-Dimpflmeier müsse man Aibling zuallererst im Kopf haben, denn nur eine umfassende und nüchterne Betrachtungsweise ermögliche überlegte Entscheidungen.

Sodann widmete sie sich in ihrem informativen Referat allen anstehenden Themen, denen sie sich im Falle ihrer Wahl widmen würde. Wichtig war ihr in diesem Zusammenhang, dass der Blick zurück auf die laufende Wahlperiode und die darin getroffenen Entscheidungen bereits einen  Ausblick auf die anstehenden Verpflichtungen bringe, habe der Stadtrat doch mehrheitlich den Neubau der Sankt- Georg-Schule und eines Gebäudes für die Mittagsbetreuung an der Luitpoldschule sowie die Erweiterung und Modernisierung des Aiblinger Feuerwehrgerätehauses beschlossen – Entscheidungen, zu denen  Keitz-Dimpflmeier weiterhin steht.

Als Mutter von zwei Töchtern wisse sie selbst nur zu gut, dass Arbeit und  Kinder  nur unter einen Hut zu bringen seien, wenn ausreichende und gute Kinderbetreuungseinrichtungen zur Verfügung stehen, weil auch in Bad Aibling das Leben immer teurer werde. Und die Aiblinger Feuerwehr als ehrenamtliche Einrichtung habe  lange genug auf die dringende Erweiterung und Modernisierung ihres Gerätehauses warten müssen.

Trotz der ständigen Nachfrage auf dem Immobiliensektor war der Bürgermeisterkandidatin wichtig, auf Frage eines Besuchers zu betonen, dass die SPD keine weitere Expansion über die Stadtgrenzen hinaus verfolge. Gerade deshalb, weil neue Baugebiete zusätzlichen Verkehr nach sich zögen und seitens der Politik momentan keine adäquaten Lösungen angeboten werden könnten. Wenn überhaupt, solle nur noch innerstädtisch maßvoll nachverdichtet werden.

Auch bei der finanziellen Situation der Stadt Bad Aibling nahm Keitz-Dimpflmeier kein Blatt vor den Mund. Am Jahresende 2019 habe der Schuldenstand der Stadt 34 Millionen Euro betragen. Die anstehenden Baumaßnahmen für die Schulen und die Feuerwehr seien ohne Kredite nicht zu bewältigen. Wer unter diesen Umständen davon ausgehe, heute schon ein  Hallenbad in Aussicht stellen zu können, unterschätze die bereits beschlossenen finanziellen Verpflichtungen.

Nach Abhandlung der ganz Bad Aibling betreffenden Themen folgten Ausführungen zu den speziell Mietraching betreffenden Themen wie Optimierung des Dorfbachs, ökologischer Ausbau der Glonn, Baumaßnahmen an der Staatsstraße 2089 sowie geplante Entwässerungsmaßnahmen im Sportpark. Die detaillierten  Ausführungen der Kandidatin ließen  wenig Fragen offen, die sie aber ebenso gekonnt beantwortete.

Die Besucher dankten ihr nach Abschluss des Referats mit einem kräftigen Applaus. Mit dem Valentinstag, der traditionell der Pflege mitmenschlicher Beziehungen dient, hatte die Veranstaltung insofern Gemeinsamkeiten, als die Besucher am Schluss von Bürgermeisterkandidatin Petra Keitz-Dimpflmeier eine Rose oder einen Meterstab überreicht bekamen, je nach Vorliebe.

Die nächste Veranstaltung der Aiblinger SPD zu den Kommunalwahlen findet am 28. Februar, um 19.30 Uhr im Gmoahof in Willing statt. Pressemitteilung SPD Bad Aibling

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