Bad Aibling: Vorfahrt achten!

Viele Parteien setzen sich im Wahlkampf über Verordnungen hinweg und plakatieren abenteuerlich

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Im Kampf um die Sitze im Stadtrat oder gar um den Sessel im Bürgermeisteramt zählt am 15. März jede Stimme. Und darum kämpfen die Parteien im derzeitigen Wahlkampf immer heftiger, der Endspurt zur Kommunalwahl 2020 wird wohl spätestens am Aschermittwoch eingeläutet. Was allerdings nicht zu bedeuten hat, dass deshalb jedes Mittel recht sein darf. Denn es gibt eine Plakatierverordnung …

Und die schreibt vor, dass Wahlplakate nur an den dafür vorgesehenen Stellen angebracht werden dürfen, eine Größe von A1 nicht zu überschreiten haben und dass Plakatieren an Verkehrszeichen nicht erlaubt ist.

Wie ein Blick auf unsere Fotos zeigt, haben die meisten Wahlkämpfer noch etwas Nachholbedarf in Sachen Plakatierung. Wie es aus der Verwaltung heißt, wurden die Parteien schon vorab über die Plakatierregeln unterrichtet und jetzt – nach all den Verstößen – dazu angehalten, die falsch angebrachten Plakate so schnell wie möglich wieder zu entfernen. Ansonsten wird es die Stadt machen…

So schaut’s aus:

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5 Kommentare zu “Bad Aibling: Vorfahrt achten!

  1. Es hat sich hier wahrlich ein unangenehmer Wildwuchs entwickelt. Nicht nur die schiere Menge der Plakate stört, sondern vielfach auch deren Anbringungspunkte. Nicht ohne Grund verbietet die Strassenverkehrsordnung die Anbringung an Verkehrszeichen!
    “Nur wer im Kleinen treu ist, ist es auch im Grossen” – was soll man also von solchen Parteien und Kandidaten erwarten, die sich schon im Wahlkampf nicht an Regeln / Gesetze halten? Für mich sicher nicht eine sachliche, faire und rechtssichere Vertretung von Bürgerinteressen bei so einer ‘Visitenkarte’! Auch so kann man Zeichen setzen …

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    1. Da schaue ich doch mal genauer hin:
      Der CSU – Kandidat steht bei “Achtung” und bei “Kreisverkehr”
      Die Bayernpartei mit der CSU gemeinsam bei “Hier nur Rechts abbiegen!”
      Die AfD klebt sich wie immer hoch über alle bestehenden Verbotsschilder hinweg.
      Und die SPD findet wie immer nicht statt (hat wahrscheinlich keinen Stellplatz zugewiesen bekommen!)

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      1. Vielleicht gibt es ja einfach in Aibling zu viele Verkehrsschilder?

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        1. Mit Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet könnten die Verkehrsschilder drastisch reduziert werden – ein positiver Effekt neben vielen anderen.

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          1. Wow, wir machen ja hier richtig einen auf Kommunikation …. und mit der Nordumgehung könnte man das auch in einer von der Mehrheit der Bürger akzeptierten und praktizierten Form umsetzen. Sonst haben wir nur Schilder, die keiner als solche beachtet. Miteinander wären wir ein gutes Team, gell, Blümchen ;-}}}