Neuartiger Corona-Virus zwingt zur Vorsicht

Gesundheitsamt Rosenheim: Rückkehrer aus norditalienischen Risikogebieten sollen zu Hause bleiben

Das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege rät Personen, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufhielten, unnötige Kontakte zu vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim, Dr. Wolfgang Hierl, schließt sich an und empfiehlt allen Schülerinnen und Schülern aber auch allen Lehrkräften am Montag nicht in die Schule zu gehen, wenn sie sich in den Faschingsferien in der Region Lombardei oder in der Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien aufhielten.

Diese Empfehlung gilt selbstverständlich auch für Kinder in Kindertageseinrichtungen und deren Betreuerinnen und Betreuer.

Wenn zum Aufenthalt in einem Risikogebiet zudem Erkältungs- oder Grippesymptome auftreten wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall müssen sich betroffene Personen beim Staatlichen Gesundheitsamt melden. Dr. Hierl rät hier auch dringend, vor dem Besuch des Hausarztes anzurufen und nicht ohne Voranmeldung in die Praxis zu gehen.

Ebenfalls umgehend das Staatliche Gesundheitsamt kontaktieren müssen Personen, die in den vergangenen 14 Tagen Kontakt mit einem bestätigtem COVID-19 Erkrankten hatten und zwar unabhängig von Krankheitssymptomen.

Diese Empfehlungen gelten nicht für Reisende, welche sich nicht in Risikogebieten aufhielten oder keinen Kontakt mit einem Menschen hatten, bei dem das neuartige Corona Virus nachgewiesen wurde.

Die Liste der Risikogebiete ist auf der Homepage des Robert Koch-Instituts zu finden. Aktuell umfasst sie neben den genannten Regionen in Norditalien, in China die Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang, im Iran die Provinz Ghom und in Südkorea die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang).

 

 

 

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