Mehr Grip und mehr Schutz

Freisportanlagen am Gymnasium Bruckmühl werden saniert

Die Freisportanlagen des Gymnasiums Bruckmühl bekommen eine Generalsanierung. Einem entsprechenden Antrag haben der Kreisausschuss und der Ausschuss für Schulen und Sport am Dienstag einstimmig zugestimmt. Die Kosten dafür liegen bei rund 570.000 Euro. Die Sanierung soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Das Gymnasium und die Freisportanlagen wurden 2003 gebaut. Im Bereich der Laufbahn, des Weitsprunganlaufes sowie des Mehrzweckspielfeldes weist die Anlage große Schäden auf. Eine Bestandsaufnahme vor Ort und eine Voruntersuchung haben gezeigt, dass der Kunststoffbelag über die gesamte Fläche starke Risse aufweist. Stellenweise löst sich der Kunststoffbelag ab. Die wichtigen Funktionen wie Griffigkeit und Dämpfung sowie der UV-Schutz für die Basisschicht sind nicht mehr gegeben, sodass eine Generalsanierung dringend erforderlich ist.

Wie der Leiter der Abteilung Hoch- und Tiefbau im Landratsamt Rosenheim, Gerhard Kippes sagte, sei aufgrund der Schadensanalyse und unter Berücksichtigung der Wünsche der Schule ein Plan für die Sanierung und Optimierung der drei Anlagen erarbeitet worden. So soll die 100-Meter-Laufbahn neu gegliedert werden. An der Längsseite wird ein 1 Meter breiter Sicherheitsbereich eingerichtet, an den drei Laufbahnen anschließen. Zusätzlich wird im Bereich des Starts eine Gerätehütte sowie ein Unterstand als Sonnenschutz errichtet. Auch die Weitsprunganlage wird im Rahmen der Sanierung um einen zweiten Anlauf erweitert. Im Bereich des Allwetterplatzes bekommt die Betonumrandung, zum Schutz der Schülerinnen und Schüler, einen kompletten Gummikantenschutz. Ein bereits vorhandener Ballfangzaun wird saniert. Am südlichen Spielfeldrand wird zusätzlich ein sechs Meter hoher Ballfangzäune errichtet. Ein weiterer Ballfangzaun soll im Westen des Grundstückes am Rasenspielfeld gebaut werden.

Die Kosten für die Generalsanierung liegen bei insgesamt 570.000 Euro. 50 Prozent davon sind förderfähig. Die entsprechenden Anträge sollen nun bei der Regierung von Oberbayern gestellt werden. Um den geplanten Sanierungsbeginn nicht zu verzögern, ist der Landkreis bereit, bis zur Bewilligung der Fördermittel in Vorleistung zu gehen.

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