Knappe Niederlage in Vilsbiburg

Die Formkurve der Basketballer des TuS Bad Aibling zeigt weiterhin konstant nach oben. Zwar reicht es gegen starke Baskets aus Vilsbiburg am Ende nicht ganz zum Sieg (84:89), Coach Guggenhuber zeigt sich im Nachgang aber zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge.

Nach dem wichtigen Sieg im Kellerduell gegen Hellenen München und vor dem zweiten wichtigen Spiel gegen einen direkten Konkurrenten (Rosenheim), stand für die Fireballs Bad Aibling am vergangenen Sonntag, das schwere Auswärtsspiel in Vilsbiburg auf dem Plan. Zwar hatten die Kurstädter das Hinspiel zu Hause knapp nach Overtime gewonnen, doch die Favoritenrolle lag vor der Partie klar bei den Gastgebern, immerhin hat die Mannschaft von Kulttrainer Holger Prote in der Winterpause nochmal personell nachgerüstet und konnte sich so in den vergangenen Wochen im Mittelfeld der Tabelle festsetzen. Trotzdem wollte man aus Aiblinger Sicht wichtige Zähler im Abstiegskampf aus Vilsbiburg entführen.

Die Gäste starteten dementsprechend engagiert in die Begegnung. Die gegnerische Zonenverteidigung konnte durch vorab einstudierte Plays gut ausgehebelt werden und Mario Hack-Vazquez (22) schulterte die offensive Last durch einige sehenswerte Distanzwürfe. Bad Aibling führte nach dem ersten Spielabschnitt 25:17. Im zweiten Viertel kämpften sich die Hausherren zurück in die Partie. Angeführt von US-Import Stafford verkürzten die Baskets den Rückstand bis zur Pause auf vier Punkte. Coach Guggenhuber konnte mit der ersten Hälfte durchaus zufrieden sein, lediglich die angeschlagenen Spieler Mirceta (9), Kaifosch (2) und Nimphius (3) waren die Blessuren deutlich anzumerken und bereiteten dem Übungsleiter Kopfzerbrechen. „Leider hat man das den angeschlagenen Spielern vor allem in der Defensive angemerkt, dass sie trotzdem bis zum Ende gefightet haben, zeigt wie sehr die Jungs füreinander einstehen.“

In Halbzeit zwei entwickelte sich nun ein echter Schlagabtausch. Die Fireballs versuchten immer mehr, ihre körperliche Überlegenheit unter dem Korb auszuspielen, hatten aber foulbedingt Schwierigkeiten auf den großen Positionen. Am anderen Ende des Feldes zeigten die Gäste auch im dritten Viertel eine ansprechende Leistung, lediglich das Reboundverhalten ließ in dieser Phase etwas zu wünschen übrig. Nach dreißig gespielten Minuten lagen die Gäste immer noch mit vier Zählern in Front. Nun schlugen die Hausherren zurück und es entwickelte sich ein echter Basketballkrimi. Der TBA vergaß nun völlig seine bis dato ordentliche Transition-Defense und fing sich so einige einfache Punkte aus Schnellangriffen der Baskets. Auf der Gegenseite mangelte es zur gleichen Zeit an Treffsicherheit und Wurfglück. Unterstützt durch ein, zwei unglückliche Entscheidungen der sonst hervorragenden Schiedsrichter lag der TBA plötzlich mit 10 Punkten zurück. Doch Simon Bradaric (31) hatte etwas gegen die Niederlage einzuwenden und katapultierte die Fireballs mit vier erfolgreichen Dreiern zurück in die Partie. Am Ende erwies sich Vilsbiburg aber als zu abgeklärt und sicherte sich den Sieg am Ende mit 89:84.

Guggenhuber nach der Partie: „Ein großes Lob an meine Mannschaft. Die Jungs haben heute wieder einte tolle Leistung abgeliefert, ähnlich wie in den vergangenen Wochen. Leider haben wir uns heute wieder nicht mit einem Sieg belohnt, aber mit solch einer Leistung ist mir vor dem wichtigen Derby nicht bange. Ein extra Lob geht da nochmal an Jakob Günther, der mit seinem System gegen die Zone viel gute Vorbereitungsarbeit geleistet hat.“