Zuhören statt Wahlkampf

SPD-Versammlung mit Petra Keitz-Dimpflmeier in Berbling

image_pdfimage_print

Ihren ganz persönlichen Bezug zu Berbling sprach Bürgermeisterkandidatin Petra Keitz-Dimpflmeier (Foto) am Beginn ihrer Vorstellung an: Ihre Trauung in der Berblinger Kirche im Jahr 1999. Anschließend hielt sie sich nicht lange mit Wahlwerbung auf, sondern bat die Berblinger, ihre Anliegen und Erwartungen an die Aiblinger Kommunalpolitik selbst anzusprechen.

Andreas Schmelcher, Sprecher der Dorfgemeinschaft, ließ sich nicht lange bitten und schilderte die bisherigen Planungsvorbereitungen für ein Dorfgemeinschaftshaus, das nach seinen Worten wegen Schließung des Oberwirts für die örtlichen Vereine und sonstigen Gruppen dringend erforderlich ist. Eine Übernahme der Wirtschaft für diese Zwecke sei nicht zu erreichen gewesen, weshalb man in Zusammenarbeit mit dem Amt für ländliche Entwicklung und der Stadt Bad Aibling an einen Neubau auf dem Grundstück des Kindergartens und der ehemaligen Berblinger Schule herangehen wolle. Nach Besichtigung  vergleichbarer Objekte denke man an ein Gebäude mit einem Versammlungsraum für 100 Personen und einem Schießstand im Keller für den Schützenverein. Für die Verwirklichung erwartet die Dorfgemeinschaft Vorschläge von vier ausgewählten Architekten, anschließend  die Hilfe der Stadt Bad Aibling beim Bau und auch beim Betrieb des Hauses.

Dieses Thema stieß auf das Verständnis der Bürgermeisterkandidatin und ihrer Mitstreiter auf der Stadtratsliste der SPD, ebenso die weiteren Anliegen, zum Beispiel die baldmögliche lückenlose Versorgung des Dorfes und der Oberpfarr mit schnellem Internet, das heutzutage gerade auf dem Land für Home Office benötigt werde. Trotz Scheitern des Bebauungsplans Berbling erwartet die Dorfgemeinschaft die Beibehaltung des Berblinger Modells bei der Vergabe von neuen Baurechten, damit der dörfliche Charakter der Ortschaft erhalten bleibt. Andererseits löste die behördliche Ablehnung eines Ersatzbaues bei  Abbruch eines an gleicher Stelle befindlichen Gebäudes Verwunderung aus. Die Begründung der Ablehnung, man befinde sich im Außenbereich, konnten auch die anwesenden Fraktionsmitglieder und Stadtratskandidaten der Aiblinger SPD nicht verstehen. (Presseerklärung der SPD Bad Aibling)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren