Es geht nur miteinander

Martina Thalmayr, Bürgermeisterkandidatin für Bad Aibling, appelliert an die Unterstützung für Einzelhandel und Gastronomie

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Ganz Bayern, der Landkreis und auch die Kommunen im Mangfalltal leiden unter den Einschränkungen der Corona-Krise. Martina Thalmayr, Bad Aiblings Bürgermeisterkandidatin der Grünen und selbst Inhaberin eines Bioladens, sieht dadurch große Gefahren für die Gastronomie und den Einzelhandel. Ihr Appell dabei an alle Ladeninhaber und Vermieter von Gewerbeflächen: Es geht nur Miteinander!

Thalmayr sagt:  „Das einzig Positive an der aktuellen Krise ist die spürbare Solidarität zwischen den Menschen. Digital aber eben auch analog schließen sich die Menschen zusammen um sich gegenseitig zu unterstützen. Das ist großartig und macht Mut! Mit „Brot und Rosen” entsteht gerade eine Initiative, die ich von Anfang an begleite und aktiv unterstütze.

Es sind jetzt aber nicht mehr nur die Einzelpersonen, die vor schwierigen bis unlösbaren Aufgaben stehen, sondern auch die vielen Einzelhändler und Gastronomen in Bad Aibling, die nun vor einer schwierigen bis unlösbaren Aufgabe stehen. Der Aufruf, die regionale Wirtschaft zu unterstützen ist deutlich, und wird sicherlich auch von vielen Aiblinger*Innen mitgetragen.

Dennoch wird es nicht reichen! Ich weiß wovon ich spreche, wenn ich sage im Einzelhandel und in der Gastronomie ist hart verdientes Geld. Großen Spielraum, nennenswerte Rücklagen zu bilden haben wir nicht. Wenn der Umsatz einbricht, oder wie jetzt komplett ausfällt, dann können wir die laufenden Fixkosten nicht sehr lange tragen.

Ich appelliere dringend an Vermieter von Gewerbeflächen und Ladeninhaber: Setzt euch zusammen und sucht nach einem gemeinsam tragbaren Weg durch die nächsten Monate!

Wir werden auch als Stadt Bad Aibling alles daransetzten müssen, dass die Unternehmen diese Zeit überstehen können und nach wie vor eine Zukunft in Bad Aibling haben. Eine lebendige Innenstadt geht nur mit Einzelhandel und Gastronomie – und die brauchen unsere Unterstützung. Jetzt.”

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3 Kommentare zu “Es geht nur miteinander

  1. Ernst-Christian Pahl

    Jetzt wissen wohl endlich, was unter Gemeinwohl-Ökonomie zu verstehen ist: Alle zahlen, einige kassieren.
    Eßt mehr Obst, und Ihr macht mich gesund.

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    1. Ich bin in Gedanken bei dir. Du bist offensichtlich gerade sehr einsam und weisst mit deiner Zeit nichts besseres anzufangen, als auf aib-stimme.de herumzumotzen.
      Mögest du bald wieder einen Sinn in deinem Leben finden.

      Antworten
  2. Gerhard Göhring

    Ein Bürgermeister Schlier ?
    Erinnern Sie sich? Er begann mit der Wahlplakatierung während man der Konkurrenz mit kommunalen Vorschriften Plakatierung untersagte. Seine Plakate würden ja nur auf politische Veranstaltungen hinweisen. Dass die CSU keine Kosten scheute um dem schwindenden Image ihres Bgm-Kandidaten entgegen zu wirken konnte man überall in der Stadt wahrnehmen. Die Landtagspräsidentin und der Innenminister mussten Hilfe leisteten.
    Dass sich der CSU nahestehende Mangfallbote jetzt noch wahlwerbewirksam für ihn einsetzt spricht für die „unabhängige“ Berichterstattung.
    Schlier glaubt, die sozialen und karitativen Einrichtungen Bad Aiblings benötigen ihn als Manager. Mehr noch, er suggeriert der aufgeregten Bevölkerung, er könnte Ausnahmeregelungen bei der Regierung für B.A. erwirken. Dass er bei der überstrapazierten städtischen Haushaltslage auch noch wirtschaftliche Förderung in Aussicht stellt, weiß auch der weniger informierte Bürger hoffentlich einzuordnen.
    Wir kriegen das hin! Wählen Sie mit bedacht!

    G.Göhring

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